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Kunst07-08
 Bilder | Ausstellung im Heimatmuseum 14.11.2008 
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 mail an ipidca Schutzengel - Bilder von Heinz-Otto Gielen

Tuningen (mus). Freitag, 14.11.2008 - 19:30 Uhr.
Nach einer längeren Pause, begann mit der Bilderausstellung von Prof. Heinz-Otto Gielen aus 78073 Bad Dürrheim / Unterbaldingen die neue Ausstellungssaison des Heimatvereins Tuningen in der Scheune des Heimatmuseum, die bis zum 4.Advent zu sehen ist.
Begrüssung durch Herrn Werner Esslinger »
Herr Werner Esslinger eröffnete im Namen des Heimatverein Tuningen e.V., als 1. Vorstand die Ausstellung und begrüßte Herrn Gielen und Frau Birgit Schwarzmeier vom Bad Dürrheimer Verein "Uganda-Freundeskreis e.V.". Herr Gielen (74) ergriff das Wort, seine Sammelleidenschaft begann auf einem Flohmarkt, wo er zwischen viel Kruscht sein erstes sehr schmutziges Schutzengelbild erwarb, er schaute es zuerst an, ging dann aber einfach weiter, doch das Bild habe ihn zurückgerufen und zum Kauf animiert. Die Sammelleidenschaft und die Beschäftigung mit Schutzengeln begann. Die ersten Reaktionen von Mitmenschen zu seiner Leidenschaft waren, "sind sie verrückt", bis hin zu verständnisvoller Zustimmung.
Änderung des Standpunktes - Neue Erkenntnisse »
Er habe seinen Standpunkt geändert, von seinem beruflichen Werdegang her, nahm er seine Umgebung distanziert und kritisch war, jetzt sieht er alles anders und möchte die Bildermaler und Käufer verstehen, da die Drucke vor 100 Jahren sehr stark nachgefragt waren. Vor Jahren waren die Bilder noch im Überfluss auf Flohmärkten vorhanden, heute sind sie bereits rar und werden ab 40 Euro gehandelt. Er glaube nicht unbedingt an Schutzengel aber an unseren Schöpfer den himmlischen Vater und an die schützenden Hände Gottes, die in diesen Bildern mit der Darstellung von (Dienern) Schutzengeln zum Ausdruck kommen, er möchte mit den Bildern die Liebe Gottes darstellen.
Diplom Pädagoge - Prof. Heinz-Otto Gielen »
Der Diplom Pädagoge hat in Unterbaldingen 120-150 Bilder mit verschiedenen Darstellungen im Scheunenteil des Pfarrhauses vorrätig, aber viele Bilder sind nicht verkäuflich. Er fertigt auch Arbeiten als Steinbildhauer, so ist die grosse Figur vor dem Pfarrhaus auch von ihm, er möchte das Hobby noch so lange ausführen, wie seine Hände mitmachen. Zum Thema, ob man an Schutzengel glauben soll, erläuterte Herr Gielen, dass viele Menschen nach einem Unfall und dem Aufwachen aus dem Koma von Lichtgestalten berichten.
Nahtoderlebnisse - Erscheinen einer Gestalt »
Tatsächlich berichten immer wieder Menschen über Nahtoderlebnisse wo man in einen langen, immer heller werdenden Tunnel schwebt und in einem unendlichen weißen Raum zu einer grossen weißen Gestalt gelangt, wo ein sprach- und zeitloser Gedankenaustausch stattfindet. Stationen des Lebens schweben in unglaublicher Geschwindigkeit vor einem und werden bewertet. Es soll sich nicht um Gutes und Böses handeln, sondern ob man anderen Freude oder Leid bereitet hat. Da die Zeit für den Tod aber noch nicht gekommen ist, geht es im weissen Raum nicht weiter und man wird in seinen Körper und in das wahre Dasein zurückgeschickt, eine 2. Chance im realen Leben beginnt.
Schutzengel - Häufige Darstellungsformen »
Oft ist ein weißgewandeter weiblicher Schutzengel mit beschützenden Händen auf den Farbdrucken zu sehen, dabei hält der Schutzengel eine Hand über den Kopf eines Mädchen, dass einen Blumenstrauß in der Hand hält und gerade über einen brüchigen Holzsteg läuft, im Hintergrund ist oft ein Sturzbach zu sehen. Ein weiteres beliebtes Motiv ist ein Knabe der vor einem Abgrund steht und nach einem Schmetterling hascht. Auch gibt es oft Pendantbilder, wobei ein Bildmotiv mit einem Mädchen und das andere Motiv mit einem Jungen ist, um den Spuk komplett zu machen schlängelt sich dann manchmal noch eine Schlange um das Bein eines Kindes.
» Es sind auch sehr alte gerahmte Wandbilddrucke vom Schwarzwälder Uhrenmaler Fridolin Leiber aus Niedereschach zu sehen (1853-1912). Besonders bekannt ist das Bild, wo zwei spielende Kinder an einem Felsabgrund spielen.
Schaue hin wo die Gefahr lauert »
Die Kinder schauen nicht auf den Boden, wo die Gefahr lauert, sondern meisst geradeaus, was natürlich stark überzeichnet dargestellt ist, da normalerweisse kein Kind geradewegs über einen Abgrund hinweg läuft, oder über eine defekte Brücke läuft. Die Farbdrucke aus dem 19. Jahrhundert sollten damals Ehrfurcht vor dem Leben gebieten. Die Kinder bleiben auf den Bildern wie eingefroren vor der Gefahr stehen und schauen unbekümmert in die Landschaft.
Verein "Uganda Freundeskreis e.V." »
Alle Einnahmen von Nachdrucken und Postkarten gehen zugunsten des Verein "Uganda Freundeskreis e.V." Der Verein hilft Kindern und ehemaligen Kindersoldaten in Uganda/Afrika sich selbst zu helfen. Dazu benötigt der Verein ideelle und materielle Unterstützung. Kinderpatenschaften können abgeschlossen werden und weitere Spenden in jeglicher Höhe sind herzlich willkommen. Die Grundidee den Verein zu Gründen, entstand auf der "Eine Welt Ausstellung" in Bad Dürrheim, wo Solarkocher vorgestellt wurden. Herr Heinz-Otto Gielen und die Ugandanerin Frau Prose Namubiru-Ssentamu, die in Deutschland studierte, lernten sich dann bei einem Kurs bei EG Solar in Altötting kennen. Sie beschlossen in Uganda den Parabolspiegelkocher Sk 14 zu bauen und wurden durch EG Solar tatkräftig unterstützt. In der ugandischen Werkstatt werden die Kocher mit einer Leistung mit bis zu zu 700 Watt von den Nutzern unter Anleitung selbst gebaut.
Bedarf an Solarkochern stark zurückgegangen »
Inzwischen ist der Bedarf zurückgegangen, da selbst der Platz für die Unterstellung der Kocher in den engen Gebäuden nicht vorhanden ist, wo oft nicht einmal ein eigenes Bett Platz hat. Ausserhalb der Hütten werden die Kocher geklaut. Die Frauen und Kinder sammeln wieder Holz, so dass sie auch nicht auf falsche Gedanken kommen können, so Frau Schwarzmeier. Desshalb wird Hilfe für Schulbesuche und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen immer wichtiger. Frau Schwarzmeier betonte, dass wenn die Amtssprache Englisch beherscht wird, die Ugandaner/innen nicht mehr über das Ohr gehauen werden können und sie auch nicht mehr an Geister glauben müssen.

Eingestellt am 15.11.2008 um 13:18 Uhr
Verfasst von: Manfred Schaefer
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Wald06-08
 Waldrundfahrt | Gemeinde Tuningen 24.10.2008 
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 mail an ipidca Waldinformationsfahrt mit dem Gemeinderat

Tuningen (mus). Freitag, 24.10.2008 - 14:00 Uhr.
Waldinformationsfahrt des Gemeinderates der Gemeinde Tuningen. Mit einem Kleinbus der Firma Klaiber ging es mit 21 Personen, darunter BM Jürgen Roth, Forstamtbetriebsstellenleiter der Betriebsstelle Baar, Herrn Dr. rer. nat. Frieder Dinkelaker, Forstbürosonderbeauftragten Michael Eisele und Revierförster Jens Löw, Gemeinderatsmitgliedern, Waldbesitzern, Jägern und Waldinteressierten vom Tuninger Rathausvorplatz aus, bei sonnigem Wetter (9,4 °C) zur Rundfahrt.
Zustand und Instandhaltung von Waldwegen »
1. Thema: Zustand und Instandhaltung von Waldwegen.
Es ging auf der L429 Richtung Schura zur 1 Ausstiegsstelle nach der Autobahnbrückendurchfahrt A81 rechts, an den Anfang des Nonnenbergweg. Herr Löw erläuterte, dass das sehr ausgefahrene nur grob geschotterte Wegstück, bisher nur als Holzladeweg genutzt wurde. Da der Weg nun aber in das neue Wanderwegesystem, der grossen Route eingebunden ist, wird eine Sanierungsmassnahme nötig und soll über das Budget 2009 im Rahmen einer Wegeinstandhaltung und Sanierung planiert werden um die grossen Wasserpfützen herausnehmen zu können. Mit Mehrkosten könnte das Wegstück auch mit einer zusätzlichen roten Sandschicht überzogen werden und wäre somit komfortabler für Wanderer oder Radfahrer.
Herr Löw kritisierte das "Hobby" von einigen Mitmenschen, die unnötig diverse Ablagerungen im Wald vornehmen, die dann von den Forstleuten bzw. dem Tuninger Bauhof beseitigt werden müssen.
Waldwegebau und rechtzeitige Pflege »
Nach den Aufräumarbeiten, des Holzes von "Sturm Lothar - 26.12.1999, waren Waldwege sehr verschliessen und wurden im Jahr 2000/2001 massiv saniert, sie sind heute noch in einem sehr guten Zustand. Die Waldwege sind aus einem verdichteten grob gekörnten Unterbau (Trag-und Deckschicht) als sand-wassergebundene Schotterstraße ausgeführt. Herr Löw tendierte dann noch zu einer zusätzlichen feinkörnigen Verschleissschicht, die einfacher und mit weniger Zusatzmaterial, nach Holzerntearbeiten gepflegt werden kann. Nach der Holzernte verflüchtigen sich feine Sand-/Schotteranteile der Wege in die Randbereiche, die mit einem Grader aus dem Bankett zurückgeholt werden, die Humusanteile werden herausgemischt, das Profil (Dachform) neu herausgearbeitet und verdichtet.
Saatguternte und Herkunftssicherheit »
2. Thema: Saatguternte und Herkunftssicherheit bei Forstpflanzen.
Tannennachwuchs aus Tuningen - Weiterfahrt auf dem Nonnenbergweg bis zum Kreuzungsbereich Suhl, in den Nordbereich der Deponie in einen wunderschönen Tuninger Tannenbestand. Da die in hervorragender Qualität vorhandenen Tannen im Gemeindewald Zapfen hatten, wurden innerhalb von zwei Tagen, Anfang September mit 5 Pflückern 1,66 Tonnen Zapfen in Zusammenarbeit mit der Pflanzschule Frank Stingel aus Albstadt-Burgfelden geerntet. Die Pflanzschule Stingel ist Mitglied im Verein "Zertifizierungsring für überprüfbare Forstliche Herkunft Süddeutschland e.V. (ZüF)". Die ca. 50 geprüften Bäume mit bis zu 40 Metern Höhe wurden zuvor als Erntebestand ausgewiesen.
Osteuropäisches billiges Saatgut »
In der Vergangenheit, vor 60-70 Jahren so Herr Dr. Dinkelaker wurde osteuropäisches billiges Saatgut für z.B. Eichen- oder Kiefernbestände mit falscher Genetik verwendet, die z.B. unsere Schneelasten nicht aushielten. Das Erbgut von Forstpflanzen ist ein wichtiger Faktor für die ökologische Stabilität und trägt zum ökonomischen Erfolg künftiger Waldbestände und zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bei. Dabei muss das Saatgut in dem zugelassenen Waldbestand aus mindestens 30 ausreichend fruktifizierenden Bäumen gezogen werden. Bei der Ernte von diesen annerkannten Beständen des forstlichen Saatgut, werden von mehreren Bäumen Referenzproben (Zapfen) zurückgelegt, verplombt und separat transportiert um das Zertifikat "überprüfbare Herkunft" und somit Material mit grossem Vertrauen zu erhalten.
Das ZüF-Herkunftssicherungssystem »
Das ZüF-Herkunftssicherungssystem von forstlichem Saat- und Pflanzgut - Die bei der Ernte gewonnenen Referenzproben der Tuninger Tannen wurden unter hoheitlicher Aufsicht verplombt, separat transportiert und an neutraler Stelle gelagert bzw. archiviert. Dabei werden lückenlose und zeitnahe Dokumentationen aller Verfahrensschritte durch den Zertifizierer erstellt. Dies ermöglicht eine spätere Überprüfung der Herkunftsidentität der Tannen, indem Pflanzenproben mittels biochemisch-genetischer Analysen mit den hinterlegten Tuninger Referenz-Saatgutproben verglichen werden können. Der Endabnehmer kann bei der Anlieferung der ZüF-zertifizierten Forstpflanzen, Knospenproben nach den geltenden ZüF-Richtlinien verlangen. Das ZüF-Herkunftssicherungssystem ergänzt die Vorschriften des Gesetzes über forstliches Vermehrungsgut (FoVG).
Holzernte über Naturverjüngung, Schlagpflege »
3. Thema: Holzernte über Naturverjüngung, Schlagpflege und vorgezogene Jungbestandspflege.
Herr Dr. Dinkelaker: Tuningen besitzt zahlreiche junge grosse schöne Kulturfelder, die für unsere Nachkommen mit hohen finanziellen und organisatorischen Aufwand verbunden sind. Tuningen hat aber auch Tannenbestände die für Hiebmassnahmen bestens geeignet sind. Dabei wird der Verjüngung geholfen, indem bei den Hiebmassnahmen auf die Jungpflanzen geachtet wird, wobei die Sicherheit und Gesundheit der Waldarbeiter Vorrang hat. Da sich beim Umlegen von Bereichen dieser Tannenbestände, Beschädigungen an anderen Bäumen nicht vermeiden lassen, wird eine sofortige Schlagpflege (Umsägen von beschädigten Bäumen) in motormanueller Technik durchgeführt.
Schäden an Zukunftsbäumen vermeiden »
Schäden an ausgewählten Zukunftsbäumen sind dabei durch pflegliche Waldarbeit grundsätzlich zu vermeiden. Beim Holzrücken können aber auch kleinere Schäden, z.B. beim Jungbestand nicht immer vermieden werden. Herr Löw erläuterte, dass bei grossflächigen Jungbeständen und grossem Altholzbestand die hohen Altbestände in eimem 5-10 jährigen Rhytmus langsam herausgenommen werden um Licht zu schaffen. Vorrang dabei haben dann Teilbereiche von Altholzbeständen die sich nicht an den Gassenrandbereichen, sondern auf der Abbruchscheide in der Mitte (zwischen den Gassen) befinden, da die Bäume sonst immer schwieriger und teurer in die Gassen überführt und aus dem Wald gebracht werden müssen. Würde man zuerst Bäume in den Nahbereichen der Gassen schlagen, würde dies später längere, teurere und schwierigere Erntung bedeuten.
Qualität und Verteilung der Tannen »
Herr Löw und Herr Dinkelaker sind für eine gute Qualität und gleichmässige Verteilung der Tannen, mit einer entsprechenden dazugehörigen Stammzahlreduzierung. GR Emil Maier und BM Jürgen Roth wollten praktisch wissen, welche Bäume denn nun in einem solchen Waldstück real gefällt werden. Herr Löw wiederholte, flächig und zuerst aus der Mitte heraus um Platz zu schaffen, dabei werden etwa (80 fm/ha) geschlagen. Nach einem kurzen Spaziergang gab es einen erneuten Halt. Herr Löw erklärte die Arbeiten in einem jüngeren und enger bepflanzten Waldbestand. Bei noch schwächeren Beständen wird das Holz mit einem Vollernter geholt, dass nur für Industrie/Papierholz verwendet wird. Dabei werden ca. (50 fm/ha) herausgeholt. Der Förster kennzeichnet zuvor Z-Bäume (Zukunftsbaum), die er über Jahrzehnte hinweg herauspflegen möchte, die dann mehr Standraum und Licht erhalten, für eine kräftige Entwicklung der Krone. Vor all diesen Massnahmen durfte von Selbstwerbern sehr schwaches und störendes Holz geholt werden.
Käfersituation, Waldschäden, Klimaerwärmung »
Nach einem weiteren kurzen Spaziergang gab es einen erneuten Halt. GR Manfred Renz wollte mehr zur Käfersituation, speziellen Waldschäden und zur Klimaerwärmung wissen. 2008 gab es sehr wenig Käferholz in Tuningen, so Herr Dinkelaker, auch gab es keinen trockenen Dürre-Juni, aber je nach Wetterlage kann sich die Käfersituation sehr schnell wieder ändern. Zu Waldschäden und Waldsterben, erläuterte Herr Dinkelaker, dass der Wald viel leidensfähiger als gedacht ist, aber der Wald ist anfällig und reagiert immer schneller. Auf der "Baar" haben wir eine günstige Situation, mit nicht sehr heissen Sommern, genügend Niederschlägen und nicht zu extrem langen Wintern. Bei der Klimaerwärmung wären die Eichen sehr anfällig.
Schwarzwild und deren Entwicklung »
BM Jürgen Roth beschäftigte das Thema Schwarzwild und deren Entwicklung: Es gibt Stellen, wo Rotten von Schwarzwild gebrochen hat, so ein Jäger und die Tendenz ist aufgrund des Maisanbaus steigend (Biogas). Auch würde die Population von Schwarzwild durch den Wald selbst gefördert, mit mehr Dickungen, in denen sich gute Versteckmöglichkeiten befinden.
Ersatzaufforstung für die Biogasanlage »
4. Thema: Ersatzaufforstung für die Biogasanlage.
Nach der Vorbeifahrt am Deponiegelände ging es waldauswärts an die K5711. Da beim Bau der Biogasanlage der Firma Powerfarm vor dem Mülldeponiegelände im Gewann "Brennt" an der Kreisgrenze Wald verloren ging, mußte die Firma eine Ausgleichsfläche, die auf dem ehemaligen Erddeponiegelände aus den 90er Jahren gefunden wurde, finanzieren. Es wurden 0.8 ha von der Firma Stingel mit Eichenarten, Buche, Ahornarten, Kirsche, Lärche und Erle aus zertifizierter Herkunft gepflanzt. In 4 bis 5 Jahren ist mit ersten vernünftigen Ergebnissen zu rechnen, so Herr Dinkelaker.
Zurück in Tuningen lud BM Roth alle Informationsfahrtteilnehmer in das Cafe Storz, zu einem Wurstsalat und einem Getränk nach Wahl ein. Es kam dabei keine Fragerunde oder grosse Diskussion zustande. Nur tischweise wurde z.B. über aktuelle andere Themen wie Finanzkrise der Banken, Aktienkurse und aktuelle Öl und Strompreise diskutiert.

Eingestellt am 01.11.2008 um 11:55 Uhr
Verfasst von: Manfred Schaefer
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Kunst05-08
 Kunstforum Vogel | Ausstellung Ingrid Wild 17.10.2008 
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 mail an ipidca Kunstforum Vogel | Ausstellung Ingrid Wild

Tuningen (mus). Freitag, 17.10.2008 - 19:30 Uhr.
Das Kunstforum R. Vogel in den Räumen seiner Physiotherapie - Praxis in der Schwarzwaldstrasse 5 in 78609 Tuningen lud zur Ausstellungseröffnung anlässlich der Präsentation von Bildern und Objekten von Ingrid Wild mit musikalischer Umrahmung ein. Mit der Arie No.2: „Ré Majeur“ von Francis Kleynjans, gespielt vom Kammermusikduo "Unique", mit Magdalena Kolodziejczyk (Floete) & Michal Stanikowski (Gitarre) begann die Ausstellungseröffnung.

» Begrüssung durch Roland Vogel »
Roland Vogel begrüsste die hervorragende Künstlerin Ingrid Wild, die eine Auswahl an hochwertigen Bildern im großzügig angelegten Empfangsraum, dem Flur und den Therapieräumen ausstellt. Das Duo "Unique" spielte nun das Stück „Libertango“ von Astor Piazzolla und erntete wieder grossen Applaus von den zahlreich erschienenen Gästen. Die 1962 in Schramberg geborene Frau Ingrid Wild, die ihr Atelier in Königsfeld-Weiler hat, stellte ihre Werke nun selbst vor:

» Die Künstlerin Ingrid Wild stellte ihre Werke vor »
Die sehr stimmig, fröhlich, harmonisch und bodenständig wirkende Künstlerin bemerkte zuerst, dass sie ihre Bilder nicht bis in das letzte Detail interpretieren möchte, um dem Betrachter die Möglichkeit zu lassen, seine eigene Gedanken zu fassen. Die Titel der Bilder, wie z.B. "Gefühlte Wahrheiten im Reich der Stille", "La passione", "Dreiklang", "Verwandlung" oder "Zukunft" sind Namen aus ihrer eigenen Empfindung, wobei der Betrachter seine eigenen Wahrnehmungen zur "Titelfindung" zu Hilfe nehmen soll.

» Sie brachte auch ein Bild in Blau mit ! »
Die sehr ausdrucksstarke Farbe Rot dominiert in ihren Werken, für sie ist die Farbe pure Energie, Lebenskraft, Urkraft, Leidenschaft, Wärme und Feuer zugleich. Aber auch andere Farben, werden je nach Jahreszeit und Stimmung in ihren zum Teil sehr grossformatigen Bildern verwendet, die dann einem herbstlichen Farbniveau gleichen. Viele Bilder sind sehr fein abgestimmt, mit vielen harmonierenden Farbnuancen. Wichtig ist ihr auch der Mensch mit seinen Sinnfragen, Schicksalen, Erinnerungen, Bestimmungen und die Subjektivität mit der individuellen Wahrnehmung, der oder des Anderen. Sie brachte auch ein Bild mit der Hauptfarbe Blau mit um den Mythos zu widerlegen, dass sie nur rote Bilder malt.

» Die Wahrnehmung der Wirklichkeit »
In ihren Werken sind immer wieder schlanke, lang gestreckte stark reduzierte "Menschensilhouetten" zu finden. Die Wahrnehmung der Wirklichkeit und die Veränderung der Wahrnehmungen, sind immer wieder ein zentrales Thema für sie. Zum Ausdruck in ihrer Bilderwelt kommen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, alles was sie beschäftigt, setzt sie in ihren Bildern und Objekten um. Die Vorstellung von einem Bild in ihrem Kopf, hilft ihr bei der anschliessenden Umsetzung, wobei sich ein Bild während der Entstehung entgegen ihrem eigenen Willen verändern kann und von ihr aber zugelassen wird.

» Bilder in Collage / Mischtechnik mit Acrylfarben »
Die Bilder in der Collage / Mischtechnik mit Acrylfarben entstehen sehr langsam, da die vielen verschiedenen Materialien und bis zu 12 Schichten immer wieder trocknen müssen. Schriftzüge werden teils von Collageelementen überlagert, oder massive Strukturen überlagern ein Gesamtbild und erinnern z.B. an die Entstehung der Erde mit dem Urknall oder an das Hubble-Bild von der 30 Millionen Lichtjahre entfernten Spiralgalaxie NGC 1512. Website jetzt besuchen! Ihre Bilder entstehen auf Leinwand, Holz und Holzverbundmaterialien und sind zum Teil mit "unlesbarer Schrift", die sie in Acrylglas einschleift, überdeckt. Mit einem Zitat von Pablo Picasso, "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele", beschloss Ingrid Wild ihre Ausführungen.

» Magdalena Kolodziejczyk & Michal Stanikowski »
Das seit 2005 gemeinsam musizierende Duo "Unique" spielte „Wasser und Wein“ von Egberto Gismonti und „Entr’act“ von Jacques François Antoine Ibert. Ihr Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur Moderne. Magdalena Kolodziejczyk kommt aus Polen, wo sie ihr Studium (Flöte) an der Musikakademie Krakau 2004 abgeschlossen hat, weiterhin studierte sie in Freiburg und Detmold.
Michal Stanikowski kommt aus Polen und studierte an der Akademie für Musik in Breslau (Gitarre) und an der Hochschule für Musik in Freiburg. Die beiden Musiker absolvierten viele Meisterkurse und sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und seit 2007 sind sie Stipendiaten der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now Oberrhein e.V.“, mit Querflöte und Gitarre.

» Die freischaffende Künstlerin Ingrid Wild »
Die freischaffende Künstlerin Ingrid Wild ist seit über 20 Jahren tätig und hat sich ihr hohes künstlerisches Niveau autodidaktisch angeeignet. Seit 10 Jahren ist sie hauptberuflich tätig und verdient ihren Lebensunterhalt damit. Ingrid Wild ist eine sehr talentierte, fleissige und herausragende Künstlerin, die bereits unzählige Einzelausstellungen durchführte und an weiteren Ausstellungen beteiligt war, wo sie sich eine hohe gesellschaftliche Anerkennung erarbeitet hat. Mit ihren 25 Werken im Tuninger Kunstforum Vogel, beweist sie dies eindrücklich, ausserdem sind Postkarten und Kalender von ihren Malarbeiten erhältlich.

» Bäckerei Steger | Bad Dürrheimer Mineralbrunnen »
Die Tuninger Konditorei und Bäckerei Steger, verwöhnte die Gäste mit Eierschecken und Schmalzbroten. Getränke wurden von der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH+Co. KG Heilbrunnen, zur Verfügung gestellt. Die Mitarbeiterinnen der Physiotherapie - Praxis R. Vogel, bedienten die knapp 80 Gäste vorzüglich mit den verschiedensten Getränken und Häppchen und trugen so in gebührender Atmosphäre zum Gelingen der schönen Abendveranstaltung bei.

Weiterführende Zusatzlinks:
A | Website - Wild    Offizielle Seite
B | Website - Vogel  Im Aufbau

Eingestellt am 19.10.2008 um 17:05 Uhr
Verfasst von: Manfred Schaefer
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Kultur04-08
 10 Jahre Partnerschaft | Gemeinde Camogli 24.05.2008 
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 mail an ipidca 10 Jahre Partnerschaft | Gemeinde Camogli

Tuningen (mus). Samstag, 24.05.2008 - 13:11 Uhr.
Am 13. Juni 1998 wurde die offizielle Partnerschaft mit dem italienischen Fischerdorf Camogli geschlossen, aufgrund dieser Tatsache haben wir nach langen Recherchen einen kleinen Vorbericht mit verschieden Informationen zu Camogli für sie zusammengestellt.
» 1.0 PARTNERSTADT - GEMEINDE TUNINGEN »
Die Gemeinde Tuningen hat seit 1998 eine offizielle Partnerschaft mit dem kleinen italienischen Fischerdorf Camogli, der Stadt der 1000 weißen Segelschiffe "Citta dei Mille Bianchi Velieri". Die Partnerschaftsurkunde wurde am 13. Juni 1998 von den damaligen Bürgermeistern Giuseppe Passalacqua, Camogli und Walter Klumpp, Tuningen unterzeichnet.
Die deutsche Gemeinde Tuningen ist nur 411km Luftlinie vom italienischen Fischerdorf Camogli entfernt (555.7 Strassenkilometer, mit einer Fahrzeit von 5h 38min).
» 1.1 GEOGRAPHISCHE LAGE »
Das versteckte Schätzchen, die Stadt Camogli mit ihren 6709 Einwohnern auf einer Fläche von 9,89 km2 liegt im Nordwesten Italiens auf dem Stiefelschaft am Golf von Genua in einer engen Bucht auf 32 m über der mittleren Meereshöhe.
Camogli liegt in der Region Ligurien, 28,6 Strassenkilometer (A12) östlich von einer der bedeutendsten Hafenstädte im Norden Italiens, der Stadt Genua entfernt. Camogli liegt auch direkt am westlichen Felsküstenstreifen der Halbinsel Portofino an der Riviera di Levante (Levante = südöstlich von Genua). Südlich grenzt Camogli mit seinen meisst achtstöckigen, eng aneinandergebauten und bunten Gebäuden mit dazwischenliegenden engen Gassen und Treppen an das Ligurische Meer, und ist mit einem kleinen alten malerischen Fischerhafen mit seinen verschieden bunt bemalten Booten immer wieder ein lohnendes Verweilziel mit einzigartigen interessanten Landschaften und Szenarien.
KOORDINATEN - Camogli:
N 44.349000°, E 9.156000°
» 1.2 HISTORIE »
Die romantische ligurische Stadt am Meer mit dem alten Hafen kann auf eine glorreiche Vergangenheit zurückblicken. Camogli war Mitte des 19. Jahrhunderts bedeutender Mittelpunkt des Schifffahrtwesens und war Besitzer der größten Flotte im Mittelmeerraum.
» 1.3 AUFSCHWUNG »
Im 19. Jahrhundert zählte Camogli zu den bedeutendsten Seefahrer Städten Europas. Ein Aufschwung kam auch durch die Gründung der Camoglieser Seefahrts Versicherungsgesellschaft am 20. März 1853 durch Kapitän Erasmo Schiaffino, Direktor wurde Giuseppe De Gregori, Nicolò Schiaffino, Cousin von Erasmus, stellte die erste Satzung mit 18 Artikeln zusammen. Bei der "Associazione di Mutua Assicurazione Marittima Camogliese", konnte man sich gegen alle Formen von Seeunfällen versichern. Die Firma war damals mit seiner Idee, die erste weltweit.
1875 war der Höhepunkt des Segelns, und Camogli kam auf rund 400 Segelboote für ein versicherten Wert zwischen 30 und 40.000.000 Lire. In jenen Jahren hatte die Stadt fast 10.000 Einwohner. Der Erfolg der camoglieser Flotte dauerte bis zum Ersten Weltkrieg und endete später mit der Verabschiedung der Segelschifffahrt, Camogli konnte den neuen Dampfbooten keine Konkurrenz mehr bieten und wurde zunehmend unbedeutender, der Tourismus wurde dann entdeckt.
» 1.4 TOURISMUS »
Entlang der von der Republik Genua gebauten imposanten turmhohen bunten Häuserfront, die im 18. und 19. Jahrhundert entstanden ist, kann man an der Strandpromenade in vielen Restaurants, Bars, Cafés und Eisdielen einkehren. Die hell rot und gelb leuchtende Häuserfront reflektiert die Sonnenstrahlen bis weit ins offene Meer hinaus und soll den Fischern der Legende nach bei stürmischer See den Weg in den Hafen gewiesen haben. Zwischen Hafen und Strand ist eine ehemalige Insel auf der sich das Kastell "Castello del Dragone" und die Kirche "Santa Maria Assunta" (11. Jahrhundert) befinden. In der Kirche sind Fresken und Werke von Francesco Semino und Nicolò Barabino zu finden. Das grosse Castello del Dragone diente früher als Verteidigungsburg gegen Piraten.
» 1.5 SAN FRUTTUOSO »
Vom Camoglieser Hafen aus kann man mit Booten in umliegende Orte gelangen wie Punta Chiappa, S. Fruttuoso, Recco, Portofino, Genua oder Cinque Terre. (Der Ausflugstipp "Cinque Terre" und Genua wird am Ende des Bericht kurz beschrieben) - Man kann zum Beispiel mit der Seeverkehr - Touristfirma "Trasporti Marittimi Turistici" mit Namen "Golfo Paradiso s.n.c." ganzjährig bis zu 11 mal am Tag ( in der Hauptsaison ) zur Bucht von San Fruttuoso für 9 € pro Person hin und zurückgelangen. S. Fruttuoso liegt südöstlich von Camogli auf der Halbinsel Portofino, in der zweiten spitzen Einbuchtung, wo sie zu einer benediktinischen Abtei gelangen, ca. 100 Meter von dieser Bucht entfernt, steht dann die Statue "Cristo degli Abissi" in 17 Meter Tiefe.
» 1.6 CRISTO DEGLI ABISSI »
Die 2,5 Meter grosse und 260 Kilogramm schwere Jesusstatue aus Bronze des Bildhauers Guido Galletti wurde am 22. August 1954 auf Initiative des Genueser Tauchers Duilio Marcante (Genova 1914 - 1985), einer legendären Figur der italienischen Unterwasserwelt ins Meer versenkt und kann bei ruhiger See im blau schimmernden Wasser besichtigt werden. Sie wurde zum Gedenken an seinen Taucherfreund Dario Gonzatti versenkt, der 1952 bei einem Tauchunfall ums Leben kam.
Mit seinen weit geöffneten Armen ist "Cristo degli Abissi", der Christus der Tiefe, heute eine Gedenkstätte für alle Toten des Meeres und der See. Im Juli 2003 wurde sie an die Oberfläche zurückgeholt und restauriert und am 17. Juli 2004 wieder zu Wasser gelassen. Für die, die nicht in der Lage sind, die Statue am Originalstandort sehen zu können, ist eine Kopie (13. August 1974) in der Kirche von San Fruttuoso zu sehen.
» 1.7 KOPIE "CHRIST OF THE DEEP" »
Eine Kopie der berühmten Unterwasserbronzestatue "Christ of the Deep" wurde am 25. August 1965 in 7.62 Meter Wassertiefe neben der Insel Key Largo im US-Bundesstaat Florida im "John Pennekamp Coral Reef State Park" versenkt. Der John Pennekamp Unterwasser-Park, war der erste in den Vereinigten Staaten. Die Riffe können von Glasboden-Booten aus, oder von Tauchern bzw. Schnorchlern besichtigt werden. Auch werden Aktivitäten wie Kanu, Kajak, Angeln, Wandern, Picknicks, Schwimmen oder wild lebende Tiere beobachten, angeboten.
Eine 2-1/2 stündige Glasboden-Bootsfahrt kostet für Erwachsene $22.00 und für unter 12-Jährige $15.00. KOORDINATEN - Christ of the Deep:
» Hier Info (Maus) N 25.124141°, E -80.296660°
» 1.8 EINGRENZUNG »
Camogli wird östlich an der Meeresbucht bzw. Paradiesbucht des "Golfo Paradiso", dem Anfang eines Naturschutzgebietes des Vorgebirge vom 600 m hohen Portofino-Berg eingegrenzt. Das ca. 1000 ha grosse Naturschutzgebiet "Promontorio di Portofino" und 1200 ha des Meeres, gehören zum Naturschutzgebiet. Das steil abfallende Bergmassiv ist ein ganzjähriges Taucherparadies. Nördlich überwiegen die Gebirgszüge der Apenninen, in die sich ein Wanderausflug in die schöne grüne Bergwelt lohnt.
» 1.9 WRACKS »
Etwa 2 Seemeilen von der Küste Portofinos entfernt liegt das 1944 gesunkene deutsche U-Boot "U455". Nur 50 meter von der Portofino Küste entfernt liegt das 1967 gesunkene kanadische Tankerwrack "Mohawk Deer" vor dem Felssturz von Cala Ruffinale. 900 Meter von der Portofino Küste entfernt liegt auch das 1917 gesunkene italienische Handelsschiffwrack "Genova".
» 2.0 MUSEO MARINARO GIO BONO FERRARI »
Das Städtische Schifffahrtsmuseum Marinaro "Gio-Bono Ferrari" am Anfang von Camogli, schräg gegenüber des Bahnhof treppabwärts, in der VIA G.B.FERRARI 41, ist benannt nach dem Gründer Gio Bono Ferrari, der auch Autor der Trilogie des Segelns ist. Er war ein berühmter Gelehrter und Liebhaber der Geschichte des marinen Segelns in Ligurien und Camogli. Er schrieb das Buch "La città dei mille bianchi velieri Camogli", Die Stadt der tausend weißen Segelboote Camogli.
Das Nautik-Museum stellt und hält ca. zweihundert Jahre Geschichte von marinem Segeln in verschiedensten Ausführungen zur Anschau bereit. Alle Ausstellungsstücke sind von den Männern der Camoglier Schiffsleute, viele Ausstellungsstücke litten auf Schiffen von Fahrten auf allen Meeren der Welt. Sie können viele technische Reliquien, Modelle von Segelschiffen und Schiffen, nautische Instrumente für die Navigation und alte Drucke und Gemälde des Zeitraums sehen.
G. B. Ferrari (* 2. Mai 1882 in Camogli, † 26. Oktober 1942)
» 2.1 ORTSTEIL - RUTA »
Der Ortsteil Ruta von Camogli befindet sich auf der Ostseite des Vorgebirge von Portofino, mit Wäldern aus Pinien und Kastanien, etwa dreihundert Meter über dem Meeresspiegel. Ruta ist Ausgangspunkt für Wanderungen vom Vorgebirge des Portofino in Richtung Gipfel oder San Rocco.
» 2.2 ORTSTEIL - SAN ROCCO »
Der Ortsteil San Rocco ist die letzte Grenze, wo man Zugang mit dem Auto hat. Zwischen Palmen und Olivenhainen führen tausend und mehr Stufen von Camogli aus in das 221 Meter hoch gelegene San Rocco. Die Kirche von San Rocco "San Rocco di Nervi" ist ein kleines Quadrat, und bietet einen wunderbaren Blick über den Golfo Paradiso.
» 2.3 ORTSTEIL - PUNTA CHIAPPA »
Punta Chiappa ist ein vulkanisches Vorgebirge des "Monte di Portofino" und trennt den geschützten Seeraum zwischen den beiden Golfen, dem Golfo del Tigullio, östlich vor Portofino und dem Golfo Paradiso vor Camogli. Es gibt noch viele Fischer, man kann sie bei der Arbeit beobachten, wenn sie mit dem Schiff zur Tonnara (permanentes Netzsystem für den Thunfischfang) vor der Punta Chiappa hinausfahren.
» 2.4 GROSSE ATTRAKTION »
Eine der grössten Attraktionen ist das jährliche Fischbratfest "Sagra del pesce" am 2. Sonntag im Mai auf dem Hafenplatz "Piazza Colombo". In einer der größten Pfannen der Welt aus nicht rostendem Stahl mit 3,85m Durchmesser und einem 5,5 meter langen Pfannengriff werden 30.000 Portionen Fisch, ca. 3 Tonnen, in Öl frittiert. Das Fest, das seit 1952 gefeiert wird, soll an die Stadt der tausend weißen Segler "Città dei Mille Bianchi Velieri" erinnern. Man wollte den Ruf der "Schotten Liguriens" hinter sich lassen und initiierte das Fest "Sagra del pesce", die Fische werden kostenlos verteilt.
Am Tag zuvor wird eine religiöse Prozession zu Ehren von San Fortunato, dem Schutzheiligen der Fischer gefeiert, gefolgt von einem Feuerwerk und einem Freudenfeuer, das mit alten Möbeln, defekten Booten, alten Fensterläden und sonstigen Holzresten bestückt wird.
» 2.5 STELLA MARIS »
Bei der im Hafen beginnenden Meeres- und Bootsprozession "Stella Maris" am 1. Sonntag im August, flackern nach Eintreffen der Dunkelheit, Tausende von Lichtern auf dem Meer und auf den Fensterbänken der vielen alten eng aneinanderliegenden an den Hang gedrückten Hochhäuser. Die Prozession mit den festlich dekorierten Booten endet am Felsvorsprung einer Landzunge vom Portofino, am Punta Chiappa südlich von Camogli am Marienalter, "Stella maris".
» 2.6 DAS WAPPEN VON CAMOGLI »
Die Hauptfarbe ist das blau im Himmel, im Vordergrund befindet sich ein Segelschiff mit drei Segeln, das nach links segelt. Neben dem Schiff ist links am Rand ein goldener Turm auf einem natürlichen Felsen zu sehen. In der Mitte oben im Wappen leuchtet ein goldener fünfzackiger Stern. Über dem Wappen erstrahlt eine grosse goldene Krone. Links am Wappen rankt ein Olivenbaumzweig und rechts ein Eichenzweig mit der Symbolik von Frieden und Stärke. Die beiden Zweige sind mit einem orangenen Band verknüpft.
» 2.7 KURIOSES »
Im Jahr 1945 gab es einen seltsamen Beifang im Thunfischnetz der Fischer. Eine sehr grosse Meeresschildkröte verfing sich im Netz und wurde von den Fischern im Hafen freigeschnitten. Sie starb dennoch in den Händen der Fischer, um den sinnlosen Tod der Kröte zu umgehen, wurde sie dem "Museo di Scienze Naturali" zur Verfügung gestellt.
Am 2. Juni 1974 wurde ein zunächst undefinierbarer Beifang bei der Thunfisch-Fischerei entdeckt, der so selten war, dass zunächst niemand wußte um was für einen Fisch es sich handelt. Später stellte sich dann heraus, das es sich um einen "Lampris regius" handelt einen Gotteslachs (Mondfisch, Opali, Lampris regius) einem Hochseebewohner aus der Familie der Glanzfische (Lampridae). Es ist ein sehr grosser schöner silbrig-grauer Fisch mit purpurroten Flossen und goldener Augenumrandung, der Körper mit silbrigen Punkten in unregelmäßigen Reihen bedeckt. Durch sein vorstülpbares Maul, sieht das Gesichtsteil einem Schwein ähnlich.
» 2.8 HAUPTEINNAHMEQUELLE »
Die Haupteinnahmequelle ist heute der Fremdenverkehr, aber auch die Tradition der Fischerei besteht noch mit dem Fang von Krustentieren, Thunfischen, Sardellen und viele andere Fischarten.
» 2.9 TAUCHMÖGLICHKEITEN »
Tauchen Sie mit der Tauchbasis, dem B&B Diving Center "Porticciolo di Camogli via San Fortunato, 11-13 16032 Camogli", in die faszinierende und bunte Unterwasserwelt ab.
Sie können an der portofinischen Küste an 22 Tauchpunkten in 3 verschiedenen Zonen tauchen (Pos. 0-21 von West nach Ost).
0. Punta Chiappa di Ponente, 1. Punta Chiappa Levante, 2. Punta Chiappa ridosso Levante, 3. Isuela, 4. Punta Targhetta, 5. Grotta dell'Eremita, 6. Punta della Torretta, 7. Punta dell'Indiano (Cristo degli Abissi), 8. Dragone, 9. Grotta della Colombara, 10. Secca Gonzatti, 11. Targa Gonzatti, 12. Scoglio del Raviolo, 13. Testa del Leone, 14. Scoglio del Diamante, 15. Relitto "Mohawk Deer", 16. Cala Inglesi est, 17. Punta Altare, 18. Punta Vessinaro, 19. Casa del Sindaco, 20. Chiesa S. Giorgio, 21. Il Faro.
» 3.0 TAUCHEN - GROSSE ARTENVIELFALT »
Am Küstenabschnitt des Meeresschutzgebietes Portofino "Area Marina Protetta Portofino" in der geschützten Oase im Mittelmeer vor der Landzunge des ligurischen Meeres an der zerklüfteten Steilküste mit zahlreichen Grotten und Spalten, herrscht aufgrund der nährstoffreichen Bedingungen, eine grosse Vielfalt an Flora und Fauna.
Mit grossen Feldern von roten Gorgonienfächern, gelben Gorgonien, roten Edelkorallen, gelben Krustenanemonen, rotem Drachenkopf, Gabeldorsche, Meerjunker, Mönchsfische, Brassen, Streifenbarben, Thunfischschwärmen, Gelbschwanzmakrelen und Barrakudas.
Auch Conger-Aale, Zackenbarsche, rote Fahnenbarsche, Goldstriemen, Muränen, Kraken, Tintenfische, Hummer, Langusten, Steckmuscheln, Seepferdchen, Seesterne, Nacktschnecken, Leoparden-Schnecken, Sternschnecken, Putzergarnelen, Schleimfische oder Seegurken sind vorzufinden.
» 01 LINK | Portofino - Unterwasserfotos
(http://www.tc-thunersee.ch/foto/Clubreise?page=1)
» 02 LINK | Rapallo - Unterwasserfotos
(http://www.taucher.li/index.php)
» 3.1 AUSFLUGSTIPP 1 - CINQUE TERRE »
Cinque Terre bezeichnet einen 12 Kilometer langen Küstenstreifen der Italienischen Riviera, der als Nationalpark geschützt ist und 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Cinque Terre ist 46 km Luftlinie südöstlich von Camogli entfernt. Es gehören die 5 Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore dazu. Zwischen den Dörfern gibt es einen gebührenpflichtigen Fußweg (3,50 Euro), die Via dell'Amore.
KOORDINATEN - Monterosso al Mare:
Latitude, Breitengrad:  44,146383°
Longitude, Längengrad: 9,655710°
» 3.2 AUSFLUGSTIPP 2 - GENUA »
"Acquario di Genova - ti emoziona per natura"
In Genua gibt es eines der größten Aquarien Europas, das "Acquario di Genova" mit Tieren aus aller Welt, wie Quallen, Schwarmfische, Seehunde, Humboltpinguine, Haie, Fächerkorallen, Fahnenbarsche, Seeschnepfen, Seebrassen, Delphinen, Anemonenfische, Korallen, Muränen, Kaiser- und Drückerfische und Kugelfischen.
Auch Kaiserfische, Doktorfische, Barracudas, Alligatoren, Lippfische, Rochen, Zebrakardinalbarsche, Madreporen, Purpurrosen, Einsiedlerkrebse, Langusten, Fledermausfische, Diskuse, Tigerspatelwelse, Orangebinden-Pinzettfische, Fuchsgesicht, Seespinnen oder Skorpionfische sind für ein Ticketpreis von € 15,00 für Erwachsene oder € 9,00 für Kinder von 4 bis 12 Jahre oder € 0,00 für Kinder von 0 bis 3 Jahren, zu sehen.
KOORDINATEN - Acquario di Genova:
N 44.41000°, E 8.92778°
Das Aquarium liegt 12 Minuten Fußweg südöstlich von der Bahnstation Piazza Principe entfernt.
» Zeige Karte jetzt auf Google Maps
3.3 Europäische Meeresaquarien:
Es werden in Europa immer neue Meeresaquarien gebaut, deshalb ändert sich der Rang des Titels "Größtes Aquarium Europas" ständig. - Sehr grosse Meeresaquarien sind:
01 | Italien (www.acquariodigenova.it)
02 | Dänemark (www.nordsoemuseet.dk)
03 | Frankreich (www.oceanopolis.com)
04 | Portugal (www.oceanario.pt)
05 | Spanien (www.cac.es/oceanografic)
06 | Spanische Insel (www.palmaaquarium.com)
3.4 Zusatzlinks Camogli:
A | Website - Camogli Offizielle Seite (www.camogli.it)
B | Website - Wettervorhersage (www.ilmeteo.it)
C | Website - Webcam (www.agenziabozzo.it)
D | Clip: UBootWeb (U455) (www.cstigullio.com)
E | Clip: Camogli - screenshot (www.youtube.com)
F | Clip: Camogli - Radrennen (it.youtube.com)
3.5 Partnerschaftsinfo Camogli / Tuningen:
Deutsch / Tedesco: Camogli ist Partnerstadt von Tuningen in Deutschland, seit 13. Juni 1998.
Italienisch / Italiano: Camogli è gemellata con Tuningen, Germania, dal 13 giugno 1998.

13:11, 24 maggio 2008
Autore - Design e realizzazione articolo: Manfred Schaefer
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Natur03-08
 Storchenpaar | Michaelskirche - Kirchturm 18.04.2008 
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 mail an ipidca Storchenpaar auf Michaelskirche | Kirchturm

Tuningen (mus). Freitag, 18. April 2008 - 18:40 Uhr.
In Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis - 749 m ü. NN), zielen derzeit viele aufmerksame Blicke auf den Turm der evangelischen Michaelskirche, linkerhand vom Tuninger Rathaus in der Kirchstrasse. Objekt der Begierde sind die Weißstörche auf der vom Heimatverein im Jahre 1999 eingerichteten Nisthilfe. Seit längerer Zeit bereitet ein Storchenmännchen ein Nest vor und verteidigte durch Klappern, sein mit dünnen Zweigen eingerichtetes kleines Liebesnest, vor bis zu 3 Rivalen. Von überall aus, werden die Aktivitäten der Störche zum Teil mit Ferngläsern beobachtet.

» Klappern führte zum erzielten Erfolg »
Sein Klappern hatte Erfolg und ein Weibchen wurde auf das noch flache Nest gelassen. Sogleich begannen Paarungsversuche, wobei das Männchen auf dem Weibchen stehend, versucht das Weibchen zu begatten. Die Aktivitäten der Schreit- bzw. Stelzvögel konnten ca. stündlich verfolgt werden. Herr Hans Steger von der gleichnamigen Bäckerei ist völlig aus dem Häuschen und überglücklich, das die Tuninger Nisthilfe endlich angenommen wurde. Es ist wirklich ein imposanter und ungewöhnlicher Anblick, wenn die Störche in luftiger Höhe über dem Kirchturm kreisen oder sich ein Storch aus dem Horst stürzt, seine Flügel streckt und in die Luft schwingt, um auf den Wiesen nach Futter zu suchen.

» Imposante Schwingen des Weißstorches »
Im Flug können die breiten und bis zu 220 cm großen schwarzen Schwingen des langbeinigen Stelzvogels bestaunt werden, wobei der Hals und die Beine im Flug weit ausgestreckt sind. Auch der bis zu 19cm lange rote Schnabel sowie die roten Beine sind sehr markant. Da die Weißstörche unter kaltem und regnerischem Wetter leiden, hoffen die Tuninger, dass das Wetter in diesem Frühjahr einer erfolgreichen Familiengründung nicht zu stark im Wege steht und der im Volksname genannte Adebar = Glücksbringer, sich in Tuningen wohl fühlt. Eine ältere Frau aus dem Hasenloch, wollte die Störche als die Störche Oberschwabens, konkret als Riedlinger Störche "erkannt" haben. Das "Tuninger" Männchen trägt am linken oberen Beingelenk einen nummerierten Ring, den wir eventuell einmal mit unserem Fernrohr "lesen" können.
 
01 » | NACHTRAG: vom 26.04.2008 - 10:18 Uhr
Das Storchenmännchen sammelt feines Nistmaterial vom Gewann "Hinter der Burg" und fliegt es zum Horst, er begattet das Weibchen immernoch.
 
02 » | NACHTRAG: vom 26.04.2008 - 11:32 Uhr
Am Samstag, 26. April konnten wir den Storch identifizieren. Die Ringinschrift verriet uns, dass das Männchen ein Storch aus Deutschland (DE), beringt durch die Vogelwarte Radolfzell (R), mit Kennzeichnung (DER), ist. Er trägt ausserdem die Nummer (A5509). Wo der Storch geschlüpft ist und wie alt er ist, muß noch geklärt werden. Wir werden sie weiterhin auf dem Laufenden halten!
 
03 » | NACHTRAG: vom 26.04.2008 - 15:44 Uhr
Am Samstag, 27. April flogen beide Störche kurz nacheinander aus dem Horst aus und kreisten südlich über der Friedenslinde. Einer rechts herum und einer links herum auf 2 verschiedenen Höhen. Dann flogen beide Richtung Sunthausen hintereinander her, bis sie nur noch als schwarzer Punkt, bzw. überhaupt nicht mehr zu sehen waren. Beide kamen zurück und das Männchen flog erneut weg. Das Weibchen blieb im luftigen Nest zurück. Da der Wind von Osten kam, wehten die Federn von hinten um den Schnabel herum, so dass dieser nicht mehr zu sehen war.
 
04 » | NACHTRAG: vom 02.05.2008 - 12:13 Uhr
Am Freitag, 02. Mai bekamen wir von der Vogelwarte Radolfzell (Max-Planck-Institut für Ornithologie), Informationen zu unserem Storchenmännchen. Der Nestling (nich voll flugfähiges Küken), wurde am 09.07.2005 in Diespeck, Mittelfranken (Bayern) beringt.
 
Storchenbeobachtung | Michaelskirche 2008
Ortsvergleich - Beringung mit Beobachtung
Ort Diespeck Tuningen
Aktion Beringung Nestbau-Paarung
Koordinaten Lat.:  49,59722
Lon.: 10,62806
Lat.:  48,02573
Lon.: 08,60225
Bundesland Bayern Baden Württemberg
Regierungsbez.: Mittelfranken Freiburg
Landkreis Neustadt a.d.Aisch
Bad Windsheim
Schwarzwald Baar Kreis
Höhe 301 m ü. NN 749 m ü. NN
Fläche 20,99 km² 15,59 km²
Einwohner 3700 2900
PLZ 91456 78609
Beringung 09.07.2005 ----------
Identifizierung ---------- 26.04.2008
© Tabelle 2008 | Storchenmännchen (DER A.....5509)

05 » | NACHTRAG: vom 02.05.2008 - 19:11 Uhr
Am Freitag, 02. Mai, er steht im Nest und betreibt Gefiederpflege, sie sitzt im Nest. Dann verlässt das Männchen den Horst und kreist über dem Hasenloch, er segelt wunderbar, ein tolles Bild am Tuninger Himmel. Er kommt zurück und sie begrüßen sich mit kurzem Geklapper, es kommt an diesem Spätnachmittag zu keinen weiteren Kopulationsversuchen. Kurze Zeit später verlässt ein Storch den Horst und bleibt für längere Zeit weg, der andere hebte sich nach ca. 15 Minuten, wurstelte im Nest herum und setzte sich wieder.
 
06 » | NACHTRAG: vom 02.05.2008 - 20:22 Uhr
Es sieht so aus, als ob eventuell schon Eier im Nest sein könnten.

» Wissenswertes über die Weißstörche »
Nach 3-4 Jahren sind die Störche geschlechtsreif, es könnte also sein dass unser männlicher Storch, der noch nicht ganz 3 Jahre alt ist, sein Erstlingswerk vollbracht hat. Nach erfolgreicher Paarung der Weißstörche (Ciconia ciconia), legt die Störchin im Abstand von ca. zwei Tagen ca. vier Eier (Eiablage ca. 8 Tage). Die Partner wechseln sich tagsüber mit dem Brüten ab. Die Brutzeit beträgt ca. 4 Wochen. Nach dem schlüpfen, beträgt die Nestzeit ca. 2 Monate.
 
07 » | NACHTRAG: vom 14.05.2008 - 17:11 Uhr
Das Weibchen befindet sich im Nest, das Männchen war nicht anwesend ...
 
08 » | NACHTRAG: vom 23.06.2008 - 16:46 Uhr
Von mehreren verschieden Tuningern wurde berichtet, dass sich Nachwuchs im Nest befindet, da ein Schnabel gesehen wurde, wir werden der Sache nachgehen !
 
09 » | NACHTRAG: vom 28.06.2008 - 11:30 Uhr
Es ist ein Storchenkind im Horst auf der Michaelskirche geschlüpft und wird seit einer Woche alleine vom Vater gross gezogen. Solange der Storch Nahrung für den kleinen Storchennachwuchs organisiert, bleibt das Nest unbeschützt. Groß ist die Freude bei den Tuninger Tierfreunden, da es seit langem kein Jungtier in Tuningen gab. Der kleine Storch mit seinem schwarzen Schnabel ist putzmunter.
 
10 » | NACHTRAG: vom 28.06.2008 - 18:32 Uhr
Auf der frisch gemähten Wiese neben dem gerade neu erschlossenen Gewerbegebiet 4. Kleeblatt und der (Bodenseeautobahn) A81 Stuttgart - Singen, schreitet das Storchenmännchen aufmerksam hin und her um immer wieder Nahrung aufzuschnappen.
 
11 » | NACHTRAG: vom 26.07.2008 - 11:48 Uhr
Der Storchennachwuchs sitzt im Horst auf der Michaelskirche, klappert, streckt sich und wartet auf Nahrung.
 
12 » | NACHTRAG: vom 08.08.2008 - 16:45 Uhr
» Dem Storch in der Gemeinde Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis), auf dem höchst gelegenen Storchennest Deutschland’s auf dem Glockenturm der Michaelskirche ( 769,35 m ü. NN ), geht es gut.
 
13 » | NACHTRAG: vom 18.08.2008 - 19:47 Uhr
» Der Tuninger Jungstorch verlässt immer wieder für kurze Zeit das Nest um die Tuninger Gemarkung erkunden zu können.
 
14 » | NACHTRAG: vom 30.08.2008 - 14:23 Uhr
» Am Sonntag, 31. August 2008, war der Jungstorch nicht mehr zu sehen. Am Samstag wurde bei Feldarbeiten Richtung Sunthausen eine grössere Ansammlung von Störchen gesichtet, wahrscheinlich ist der in Tuningen geborene Storch mit dieser Gruppe Störche schon unterwegs in den Süden.

Aktuelle Infos zum Storchenmännchen:
»  Tage sind heute am seit der Beringung
am 09.07.2005 vergangen !
 
Eingestellt am 25.04.2008 um 16:28 Uhr
Verfasst von: Manfred Schaefer
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Showtanz02-08
 Fasnettänze | 9. Wettbewerb in der Festhalle 01.03.2008 
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 mail an ipidca Tanzwettbewerb der Turngemeinde 1896 e.V.

Tuningen (mus). Samstag, 01.03.2008 - 19:30 Uhr.
Die für die Fasnet einstudierten Tänze der 17 teilnehmenden Gruppen in der Kategorie Erwachsene und Jugendliche am Samstag begeisterten wieder das Publikum mit irren Tänzen, tollen Hebefiguren, farbenprächtigen Kostümen, schöner Maske und grossformatigen Kulissenbildern. Herr Helmut Erbis, der Vorstand der Turngemeinde Tuningen begrüsste das Publikum, die Gruppen und die Punkterichter auf der Empore. Dann gab er das Wort an die taffe und routinierte Moderatorin Barbara Gruler weiter, die die einzelnen Tanzgruppen, jeweils vor ihren Auftritten mit Vereinsnamen, bis hin zur Gruppenstärke, Alter und dem Trainingsaufwand vorstellte. Bei den IX. Tuninger Wettkämpfen für Fasnettänze konnten die Tanzgruppen aus Geislingen, die besten Ergebnisse erzielen.

» 200 Personen auf der Tuninger Showbühne »
9 Erwachsene und 8 Jugendgruppen tanzten und performten um die ersten Plätze. Nach der Auslosung der Startreihenfolge, ging es mit den Erwachsenen und Jugendgruppen immer im Wechsel an den Start. Es ist ein absoluter Wahnsinn, den Narrenzunftgruppen aus Geislingen bei ihren schon professionellen Tänzen zuzuschauen. Doch der Reihe nach: Die erste Startergruppe der Erwachsenen, war die »Dance Nation«, der Sportgemeinde Deißlingen und ihrer »Der Berg ruft« Performance, die es auf den vierten Platz (43,5 P.) schafften. Ein sehr starker Anfang bei der impossanten Tuninger Abendveranstaltung, die es ohne den grossen Einsatz von Carmen Wipf und Barbara Gruler, den Ideengebern und Hauptinitiatoren heuer nicht gäbe.

» NZ Geislingen - Grosses Spandalenballett »
Die Vorjahressieger der Erwachsenen, das »Zunftballett« der Gauchenzunft Döggingen mit 7 Teilnehmern von 19 bis 24 Jahren, unter der Leitung von Steffi Bareth, erreichten den dritten Platz (47,5 P.) mit dem Titel »Eye of the tiger + Runaway«. Platz 2 konnten sich der BSC - Berkheim Oberschwaben (55,5 P.) sichern, für die sich der weite Weg nach Tuningen gelohnt hat. Die »Twister«, so der Name der Gruppe mit 9 Teilnehmern im Alter von 20 bis 30 Jahren unter der Leitung von Michaela Zell führten die Performance »Badespass« auf. Mit ihrem oberfänomenalen Auftritt sicherten sich die Geislinger den ersten Platz mit 65,0 Punkten, von max. möglichen 80 Punkten in der Kategorie Erwachsene. 21 Teilnehmer des Spandalenballett der Narrenzunft Geislingen »De Graußa« im Alter von 16 bis 24 Jahren unter der Leitung von Dany, Anette + Mundel performten »So ein Kasperletheater« Kaum vorstellbar, mit wieviel Trainingsfleiß und Leistungsbereitschaft die Spandalenballettgruppen aus Geislingen bei der Sache sind.

» Veranstaltung mit riesen Spassfaktor »
Allein schon die Auftritte der Geislinger würden ein Besuch in Tuningen zu den Wettkämpfen, mehr als lohnen. Vorhang auf, Musik an und die Geislinger verzaubern mit ihrer Inszenierung das Tuninger Publikum in der Festhalle für kurze Zeit in eine andere Welt. Dennoch, alle Gruppen haben in Tuningen, riesen Spass und freuen sich schon auf die 10te Jubiläumsveranstaltung der Tuninger Fasnettänze im Jahre 2009 ! Das Organisationsteam um »Carmen» und »Babu», werden sich sicher etwas Interessantes für die Aktiven und die Zuschauer ausdenken und sich auch 2009 nicht lumpen lassen. Was dort dann genau passiert, ist uns noch nicht bekannt, aber nach Bekanntgabe werden wir selbstverständlich darauf hinweisen. Doch zurück zur Bewertung, die Bewertungspunkte für die einzelnen Gruppen, werden über den "Gesamt-Eindruck" ohne spezielle Einzelkriterien, abgegeben. Jede Gruppe stellte einen Punktrichter (Notenskala 0.5-10 in 0.5er Schritten), wobei folgendes Ergebnis erfolgte:

IX. Tuninger Wettkampf | Fasnettänze 2008
Ergebnis » ERWACHSENE: (ab 18 Jahre)
Pl. Ort / Verein Gruppe Pu.
01 NZ Geislingen Grosses Spandalenballett 65,0
02 BSC Berkheim Twisters 55,5
03 Döggingen Zunftballett 47,5
04 SG Deißlingen Dance Nation 43,5
05 Hausen Monday Dancers 41,0
06 TUS Oberbaldingen Young Life 36,5
06 TV Spaichingen Maxi Shiva 36,5
08 SV Mariazell X-Dream 35,5
09 TV Furtwangen Dance Devils 27,5
© Tabelle 2008 | Turngemeinde 1896 - Suchmaschine 2003

» Gruppen in der Kategorie Jugend »
Abräumer Geislingen konnte auch bei der Jugend voll punkten. Mit einem ebenfalls fänomenalen Auftritt sicherten sich die Geislinger den ersten Platz mit 54,0 Punkten, von max. möglichen 70 Punkten in der Kategorie Jugend. 17 Teilnehmer des Spandalenballett der Narrenzunft Geislingen »D'Mitte« im Alter von 11 bis 15 Jahren unter der Leitung von Katrin Schädle und Melanie Kohle performten »Das hässliche Entlein«. Platz 2 konnten sich der Sportverein Hausen (44,5 P.) sichern. Die »Delmoras«, so der Name der Gruppe mit 14 Teilnehmern im Alter von 14 bis 17 Jahren unter der Leitung von Isabell Alf und Karin Weinmann führten die Performance »Eye of the Tiger« mit dem Thema Boxen auf. Allein schon das Kulissenbild war eine kleine Sensation.

» SG Deißlingen sehr stark in Tuningen vertreten »
Die Vorjahresstarter in der Kategorie Kinder, starteten heuer eine Gruppe höher und erreichten auf Anhieb, Platz 3. (42,5 P.) Die Sportgemeinde Deißlingen, startete mit den »Sixteens« mit 16 Teilnehmern im Alter von 11 bis 15 Jahren, unter der Leitung von Ellen Losing und Sabrina Schumpp mit dem Titel »Every time we touch« von Cascada.

Die Bewertungen werden von Laienpunktrichtern vergeben und auch hier menschelt es anscheinend, wie überall im Leben, wobei doch der Spass und die Freude an den einzelnen Auftritten im Vordergrund stehen sollten. Aber hier zeigt sich, dass es sich eben doch nicht nur um Spass handelt, sondern um einen realen Wettkampf. So erreichte z.B. die Deißlinger Jugend mit den »Sixteens« den dritten Platz. Beachtet man, dass das mittlere Level hier bei 7,5 Punkten lag und durch eine Bewertung mit unerklärlichen 0,5 Punkten, die Gruppe auf Platz 3 rutschte.

Auch bei der Geislinger Jugend gab es einen Ausrutscher mit 1,5 von 10 möglichen Punkten, aber dass reichte nicht aus um den Geislingern den 1. Platz zu nehmen, was die gewaltige Stärke aufzeigt, sie müssen selbst nach Tuningen kommen um die Gruppen live erleben zu können. Eine genaue Beschreibung der Leistungen ist hier einfach nicht möglich.

IX. Tuninger Wettkampf | Fasnettänze 2008
Ergebnis » JUGENDLICHE: (14 bis 18 Jahre)
Pl. Ort / Verein Gruppe Pu.
01 NZ Geislingen Mittleres Spandalenballett 54,0
02 Hausen Delmoras 44,5
03 SG Deißlingen Sixteens 42,5
04 Rottweil D! Dance Company 40,5
05 Rottweil Fit & fun Black Mafia 34,5
06 SV Mariazell Mad Moves 33,0
07 TV Neufra Teenie Jazzgruppe 24,0
08 SG Deißlingen Limited Dancers 20,5
© Tabelle 2008 | Turngemeinde 1896 - Suchmaschine 2003

» 120 Teilnehmer in der Kategorie Kinder »
Am Sonntag ging es bei den Wettkämpfen für Kinder mit ebenfalls bunten und abwechslungsreichen Vorführungen weiter. 10 „närrische“ Tanzgruppen in der Kategorie Kinder zeigten beim Mittagsprogramm ab 14:00 Uhr schöne tänzerische Choreographien und ernteten sehr viel Applaus für die gezeigten Leistungen. Den ersten Platz (36,0 P.) konnte der Turnverein Aixheim für sich verbuchen. Die »Mikados» unter der Leitung von Carina Efinger führten den Tanz »Lollipop« auf. Zweiter Platz (33,0 P.) für die 8 Teilnehmer des TV Beffendorf mit den »Strawberrys« unter der Leitung von Steffi Rahm und Sabrina Awecker mit der Vorführung »Tanz der Vampire«. Beffendorf ist ein kleiner Stadtteil von 78727 Oberndorf am Neckar im Landkreis Rottweil, mit knapp über 1000 Einwohnern.

» Schönes Abschlußbild der Gruppen auf der Bühne »
Dritter Platz (32,5 P.) für die 17 Teilnehmer der Narrenzunft Geislingen mit dem Spandalenballett »De Kleine« unter der Leitung von Dany, Patty und Manuel mit der Aufführung »Besuchen Sie Europa«. An beiden Tagen durften die Erstplatzierten, ihre Tänze nochmals zeigen. Zur Siegerehrung mit Pokalen, Blumen und Urkunden wurden an beiden Tagen, alle Gruppen nochmals auf die 48 qm große Bühne gebeten, so dass diese brechend voll war.

IX. Tuninger Wettkampf | Fasnettänze 2008
Ergebnis » KINDER: (bis 13 Jahre)
Pl. Ort / Verein Gruppe Pu.
01 TV Aixheim Mikados 36,0
02 TV Beffendorf Strawberrys 33,0
03 NZ Geislingen Kleines Spandalenballett 32,5
04 Bad Dürrheim Urviecher 31,0
05 Rottweil D! Dance Kidos 26,0
06 Deißlingen Candys 25,5
07 NZ Dauchingen Crazy Nice Girls 24,0
08 TG Trossingen Dance Kids 21,5
09 Rottweil D! Dance Emotion 17,5
10 KiJu Deißlingen Hot Steppers 5,5
© Tabelle 2008 | Turngemeinde 1896 - Suchmaschine 2003

Eingestellt am 07.03.2008 um 12:54 Uhr
Verfasst von: Manfred Schaefer
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Soziales01-08
 Zukunftswerkstatt Senioren 2008 | Ochsen 29.02.2008 
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 mail an ipidca Lebenshaus Ochsen | Zukunftswerkstatt 2008

Tuningen (mus). Freitag, 29.02.2008 - 18:00 Uhr.
Der Lebenshaus Sozialverein Tuningen e.V. lud zusammen mit der Gemeinde Tuningen zum erstmaligen Treffen in den Gemeinschaftsraum im Lebenshaus Ochsen (Auf dem Platz 16), zur Zukunftswerkstatt Senioren 2008 ein. Der Bürgermeister der Gemeinde Tuningen, Herr Jürgen Roth (44) begrüßte alle anwesenden 36 Personen im Gemeinschaftsraum des "Ochsen". Man ist in Tuningen füreinander da und für innovative Konzepte von der Gemeindeseite aus, immer offen. Der Einstieg zu diesem Prozess soll heute erfolgen. Die Frage, ob der richtige Weg, das wohnen bleiben in seinem geliebten Häuslein ist, das man schätzt und wo man jeden Holzwurm kennt, oder mit dem zunehmenden Alter, der Weg und die Zukunft in das Lebenshaus Ochsen mit dem "Betreuten Wohnen" führt, kann nicht eindeutig gesagt werden.
Zum Auftakt sei er zufrieden und stolz, mit der Familie Hauser, Britsch und dem Sozialverein Tuningen aktive Helfer für dieses Projekt gefunden zu haben. Wo sollen wir hin in diesem Prozess, diese Veranstaltung wird uns ein grosses Stück weiterbringen.

» Vorstand des Lebenshaus Sozialverein Tuningen »
Der Vorsitzende des Lebenshaus Sozialverein Tuningen e.V., Herr Dr. Eckhard Britsch (45), möchte mit der Zukunftswerkstatt ein Prozess einleiten, wo die Bürger/innen mit Hilfe der Basisdemokratie ihre Ideen einbringen können und sollen. Wie man sich bettet, so liegt man. Was will ich, ein gesunder Egoismus sei gut und wenn man die persönlichen Bedürfnisse mit denen von anderen Mitbürger/innen zusammenbringen kann, sei das eine grosse Chance. Gutes für die Gemeinschaft mit geistiger Arbeit mit der "Zukunftswerkstatt 2008" erbringen und diese Chancen nutzen.

» Herr Werner Stocker aus Leonberg (57) »
Ein Wegweiser zu diesem Prozess mit RAHMENBEDINGUNGEN zeigte nun der hochkarätige Herr Werner Stocker aus Leonberg (57) vom Kommunalverband für Jugend und Soziales, Baden Würtemberg (KVJS) mit einem Impulsreverat für Perspektiven des Älterwerdens, auf. Der KVJS ist ein überörtlicher Träger der Sozialhilfe, Jugendhilfe und Kriegsopferfürsorge. Er wird getragen und finanziert von den 9 Stadt- und 35 Landkreisen Baden-Württembergs. Herr Stocker wies als erstes auf die demographische Zeitenwende hin, wo eine niedrige Geburtenrate zu einem Überhang älterer Menschen führt und zugleich die jüngeren Jahrgänge von Jahr zu Jahr abnehmen.

» Gemeindesaal ohne Mietkosten nutzen ! »
In der Kommune müßen alle zusammenarbeiten und aufgrund des demographischen Wandels handeln um gemeinsam Ziele erreichen zu können. Die Aufgabe der Kommune, sei für den Bürger zu sorgen, nicht nur mit der Sozial-, Ansiedlungs- und Strassenbaupolitik und Müllabfuhr oder Feuerwehr. Dieses reiche heute aufgrund des demographischen Wandels nicht mehr aus, kommunale Politik sei heute soziale auf den Bürger ausgerichtete Politik. Es müßen gemeinsame Lebensräume gestaltet werden, in dem sich alle Ortsansässigen wohl fühlen. Die Chancen des demographischen Wandels sollen genutzt, Prozesse angestossen und wie z.B. der Gemeinschaftsraum des "Lebenshaus Ochsen", «OHNE MIETKOSTEN» zur Verfügung gestellt werden, so Herr Stocker.

» Generation Gold auf dem Vormarsch »
Ein Austausch sei nötig, welche Bedingungen für eine gute Zukunft für interessierte Seniorinnen und Senioren geschaffen werden müßen. Ab einem Lebensalter von 50 Jahren, werden die Senioren Generation Gold, Best Ager, Generation 50plus, Silver Ager oder Senior Citizens genannt. Was kann man in Tuningen tun, einfach losmaschieren sei der falsche Weg und die Frage sei, wie man den Ort mit neuen Möglichkeiten und Angeboten beleben kann. Die durchschnittliche Rentendauer 1960 waren ca. 10 Jahre, 2006 schon ca. 17 Jahre. Es gibt nicht nur das kalendarische Alter, sondern auch das physische Alter, das Missverhältnis zwischen kalendarischem und gefühltem Alter wird immer grösser. Beispiele für ein Sortiment der Zukunftswerkstatt, können Leihomas, Lese- oder Schulpaten sein.

» Lebensmittelpunkt im Alter, im Haus »
Da der Lebensmittelpunkt im Alter, sich immer mehr auf die häuslichen Bereiche bezieht, ist die Wohnzufriedenheit mit einem barrierefreien Umfeld wo man sich wohl fühlt, sehr wichtig. 95% aller über 65-Jährigen wohnen privat Zuhause und können dort als weitere Möglichkeit eines Altersmodell, gegen Bezahlung betreut werden, (Betreutes Wohnen Zuhause). Die anfängliche Euphorie mit Mehrgenerationenhäuser sei abgeflaut und es bestehe die Gefahr, zu blauäugig ranzugehen. Auch sei der Umgang mit Geld nicht sehr einfach. «Tuningen geht seinen eigenen Weg», so Herr Stocker.
Anmerkung der Redaktion: Wie schon öfters, denn ohne z.B. Bürgermeister Willi Klein (1956-1984) gäbe es den direkten Weg von der A81 nach Tuningen nicht, da wir keine eigene Ausfahrt erhalten sollten (1975).

» Recherche zu Tuningen im Internet »
Herr Stocker recherierte im Internet zu Tuningen und wunderte sich über die gute Infrastruktur Tuningens, mit sehr vielen Angeboten, wie Gasthäuser, Drogerie, Apotheke, Banken, Bäckerei, Metzgerei, Cafe etc. Ein Profil für Tuningen wäre die Ausrichtung der Entwicklung auf nicht mobile Bürger wie Kinder, Jugendliche und Ältere. Stichworte wären Wohnen, Einkaufen, Schule, Freizeit, Hilfsdienst, Fahrdienst. Tuningen soll eine aktive und qualitativ hochwertige Bürgergemeinde bleiben, in der neue Initiativen des Gemeinderates mit den Bürgern zum gemeinsamen Erfolg führen sollen.

» Herr Wolfgang Hauser (35) »
Herr Wolfgang Hauser (35), der derzeit im Landratsamt Tuttlingen im Sozialdezernat beschäftigt ist, führte nun weiter durch den Abend. Die Altersarmut sei ein immer grösseres Thema, auch bei ausländischen Senioren (Tuttlingen). Die Strategien und Planungen für die "letzte" Lebensphase seien sehr unterschiedlich: Jeder hat eigene Planungen, wir werden nun spielerisch einsteigen in verschiede LEBENSKONZEPTE. Johannes lud seine ehemaligen Klassenkameraden fiktiv zum Jahrgangstreffen der 1940er ein, und die Kameraden sollten sich in ihrer Rückantwort (Briefen), Gedanken zum Leben im Alter in Tuningen machen, die Schreiben wurden von verschieden Tuninger Bürgern vorgelesen.

» 1tes Antwortschreiben von Josef »
Der erste kinderlose Antwortschreiber (Josef) mit Frau und Haus, stellte sich als sicherheitsorientierter Typ heraus, der mit Rente, Lebensversicherung, Betreuungsvollmacht, Patientenverfügung und der Suche nach verschiedenen Hilfsdiensten und einem eventuellen Heimplatz, bestens vorgesorgt hat.

» 2tes Antwortschreiben von Bärbel »
Die zweite Antwortschreiberin (Bärbel) ist von ihrem Mann getrennt, hatte einen guten Job und stellte sich als finanziell gut gestellt dar, die dann bereits mit 60 in Frührente ging um das weitere Leben geniessen zu können, mit Reisen, des besuchen von kulturellen Veranstaltungen und der Neugestaltung ihres grossen Gartens. Bei später benötigter Hilfe, möchte sie niemandem von ihrer Familie zur Last fallen, die Kinder sollen sich später ebenfalls selbst versorgen, so hat sie vollen Zugriff auf ihr erarbeitetes finanzielles Polster und möchte deshalb Hilfsangebote wie Essen auf Rädern oder Haushaltshilfe in Anspruch nehmen.

» 3tes Antwortschreiben von Maria »
Die dritte Antwortschreiberin (Maria) mit Mann, setzt voll auf ihre Familie, in der man sich oft zu verschiedenen Anlässen trifft. Fasst alle Kinder wohnen in der Nähe und eine Tochter mit Mann und Kindern wohnen sogar im gleichen Haus auf einem eigenen Stock. Sie ist zu 100% gern Oma und ihr Mann 100%-Opa. Babysitten, Marmelade kochen, Gartenarbeit, Stricken sind selbstverständlich für sie. Sie wollen nur von der Rente leben und sich auf ihre Kinder verlassen, auf die das Ersparte bereits aufgeteilt wurde. Auch möchten sie später einmal auf den Besuchsdienst der Kirchengemeinde zurückgreifen.

» 4tes Antwortschreiben von Paul »
Der vierte Antwortschreiber (Paul) ist ständig mit dem Wohnmobil unterwegs, und lebt nach dem Motto: Lang leben und schnell sterben. Er hofft das Glück zu haben, wie seine Eltern zu sterben und morgens tot im Bett zu liegen.

» KRISEN bzw. fehlende Bedingungen im Alter »
Nach einer Pause mit Brezeln und verschiedenen Getränken, ging es mit der Zukunftswerkstatt 2008 weiter. Mit welchem Modell möchte jeder alt werden: Spontan - Individuell - Sicherheit - Familie. Jeder durfte nun ein Klebepunkt auf einem Plakat anbringen und so sein Modell kund tun, mit dem Ergebniss, dass gemeinsame und spontane Unternehmungen mit der Familie und dem Aspekt der Sicherheit von der Mehrheit bevorzugt wurden. Weiter ging es mit der Frage, welche KRISEN bzw. fehlende Bedingungen können mein Lebenskonzept fürs Alter ins Wanken bringen. Jeder durfte ein Stichwort auf eine Karte schreiben, die Herr Hauser dann auf 2 Plakaten angesteckt hat:

» Individuelle oder gemeinschaftliche Aspekte »
Ein Plakat trug den Titel, Individuelle Aspekte und das andere Plakat, Gemeinschaftliche Aspekte. Das Ergebniss sah dan folgenderweise aus: Individuelle Aspekte: Egoismus, Altersstarrsinn, Krankheit, Schlaganfall, Unfall, Tod des Partners oder der Kinder, Streit in der Famile. Gemeinschaftliche Aspekte: Mobilitätsverlust, Altersarmut, Finanzbedarf, Krankheit, Demenz, Keine Perspektiven, Vereinsamung, Angebote erhalten, Fahrdienst, Jung und Alt, Veränderung des politischen Systems, Vernetzung ins Umland, Infobörse, Freiwilligenbörse. Eine Frau sagte, «dass mo jemand braucht, wenn mo irgendwo na will», eine andere Frau sagte, dass ein Filmabend im Ochsen billiger sei, als in einem regulären Kino und die Preise an die Rente angepasst werden sollten. Auf die Aussage, warum z.B. Badeangebote im Nachbarort Bad Dürrheim nicht mehr genutzt werden, antwortete eine ältere Tuninger Mitbürgerin, dass man sich dreimal überlegt, ob man bei den Preisen da hingeht.

» Neue Ideen dem Verein mitteilen »
Herr Britsch und Herr Herbert Hauser, forderten zum Schluss auf, Ideen die man hat dem Sozialverein mitzuteilen, da man ständig auf der Suche nach neuen Angeboten ist. Die Premiere mit dem Kino am Donnerstag, 21. Februar 2008 im beheizten alten Gewölbekeller des Lebenshaus Ochsen, sei super und ein voller Erfolg gewesen, so Herbert Hauser (71), er ist ganz "happy" darüber. Es wurde der Film "Wie im Himmel" gezeigt. Ein Film über einen berühmen Dirigenten, der nach einem schweren Kollaps in sein Heimatdorf zurückkehrte und anfangs menschenscheu ist, aber dennoch das Amt des Kantors eines bunt zusammengewürfelten Chores übernimmt und so zu den Menchen zurückfand. Weitere Aufführungen finden am Donnerstag, 6.3.2008 um 15:00 Uhr und 20:00 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

» Premiere im Kellerkino des Ochsen »
"Do unta herschd a tolle Atmosfäre, musch hald en Kittel mitbringa", da die Wände kalt abstrahlen, so Wolfgang Hauser. Eine Folgeveranstaltung zur Zukunftswerkstatt ist für Freitag, 14. März 2008 geplant. Hauptinitiator und Organisator der "Werkstatt" war Wolfgang Hauser. Die Zukunftswerkstatt ist ein Planungsprozess über zukünftige Angebote für die Seniorengeneration mit selbstbestimmten Zielen, die aber nur gemeinsam erreicht werden können.

» Unser Fazit zu diesem Einstiegsprozess »
Unser Fazit: In Tuningen sind sehr viele "Einrichtungen" vorhanden, es geht darum, diese Infrastruktur weiterhin zu erhalten und gut erreichbar zu machen (rollstuhlgerechte Wege), wie z.B. bereits bei der Apotheke, Rathaus, Volksbank, Festhalle etc. umgesetzt. Viele Tuninger Vereine leiden leider unter einem Generationenproblem, d.h. es werden ganz schwer Nachfolgepersonen für aktive Tätigkeiten im Vereinsleben gefunden. Egal ob Turngemeinde oder "Hasenverein", selbst der Sozialverein sucht immer neue Mitwirkende mit neuen Ideen. Da Tuningen derzeit mit einem schnellen Internetzugang versorgt ist, besteht weiterhin das Angebot der Suchmaschine Tuningen die älteren wissenshungrigen und interessierten computerlosen Tuninger Mitbürger/innen, zusammen mit der Kommune und des Sozialverein völlig zwanglos im Ochsen mit dem wirklich interessanten Angebot des Internet zu "konfrontieren".

» Eine Idee für den Ochsen von uns »
Die Anschaffung eines im Ochsen dauerverbleibenden geeigneten Gerätes mit Drucker und grossem Monitor, wird in Zukunft unumgänglich sein. Die Suchmaschine Tuningen würde dazu einen hochwertigen 20" TFT Monitor mit einer Auflösung von 1400 x 1050 Bildpunkten kostenlos unbegrenzt zu Verfügung stellen. Auch wird immer wieder die Frage gestellt, wer denn in Tuningen Hilfe, jeglicher Art benötigt. Ein schwarzes Brett mit Angeboten und Gesuchen, sollte vom Sozialverein dauerhaft im Gemeinschaftsraum des Ochsen "installiert" und ständig aktualisiert werden. Die Frage eines Herrn, warum denn das kulturelle Angebot in angrenzenden Gemeinden (Bad-Dürrheim, Trossingen, Villingen-Schwenningen) in Tuningen nicht besser angeprießen wird, wird sich nach der Inbetriebnahme eines "Ochsen" PC's nicht mehr stellen. Aktueller, informativer und schneller als über den "Betreuten Ochsen PC" ist das Abrufen von Veranstaltungsdaten nicht möglich. Wer das Umfeld und die Zukunft von "Senioren" gestalten will, muss heute damit anfangen.

» Ein Seniorengarten hinter dem Ochsen »
Eine weitere Idee von uns für den Ochsen, wäre die Aufwertung des Freilandbereiches hinter dem Ochsen (Auf dem Platz 17), mit einem "öffentlichen Seniorengarten" und mit Begegnungsmöglichkleiten der Generationen (beschattete Sitzgelegenheiten). Der Garten sollte nach der "Erstellung", möglichst von Tuninger Senioren/innen selbst betreut werden, so dass auch "Leben" ums Lebenshaus stattfinden kann. Die Pflanzen, Ableger, Setzlinge etc. könnten als Spende aus Tuninger (Gärten) kommen.

Eingestellt am 04.03.2008 um 17:41 Uhr
Verfasst von: Manfred Schaefer
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