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Weihnacht26-05
 Dorfweihnacht auf dem Rathausvorplatz   18.12.2005 
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 mail an ipidca Dorfweihnacht des Heimatverein Tuningen

Tuningen (mus). Sonntag, 18.12.05 - 14:00 Uhr
Wieder am vierten Adventssonntag lud der Heimatverein Tuningen e.V. zu einem besinnlich-kurzweiligen Adventsnachmittag vor dem Rathaus, in den Teinosaal und das Heimatmuseum ein. Es weihnachtete im weiß verzauberten Tuningen, dieses Erlebnis konnte bei der Dorfweihnacht vor dem Rathaus eindrucksvoll miterlebt werden. Gemeinsam mit je einem zusätzlichen Stand der Grund- und Hauptschule Tuningen mit Bastelarbeiten und des Förderverein Kinderheim Belovodskoje Tuningen mit Essen und Süßigkeiten und einem Verkaufstisch im Jugendtreff Hasen mit Schmuck aus Perlen wurde das Angebot abgerundet. Bei Glühwein vom offenen Feuer, Kessel- oder Grillwürsten, Kinderpunsch, Kaffee und Kuchen konnte man es sich gut gehen lassen. Wie schon die Jahre zuvor erfreute Herr Wilhelm Stöffler mit seinem Leierkasten die Gäste im Teinosaal. Das Museum war geöffnet und der Nikolaus kam um 16.15 und beschenkte die Kinder.

In der Museumsscheune konnte man der Trachtenmacherin Frau Ulrike Kramer bei der Anfertigung von Kappen über die Schulter schauen, dass Sie von einer alten Kappenmacherin erlernt hat. Sie fertigt Kappen aus besticktem Samt mit Taftbändern und stickt auch Perlentrachten. Frau Kramer ist gelernte Kauffrau und wurde 1961 in Bräunlingen geboren, Sie betreibt in Hüfingen einen Trachtenladen. Sie betonte, dass Sie alles in Handarbeit fertigt und es immer schwieriger wäre, die entsprechenden Stoffe zu bekommen.

Die Strohschuhherstellerin Frau Ute Serr fertigt seit ca. 1 Jahr Schuhe aus Maisstroh, Sie ist gelernte Speditionskauffrau und wurde 1940 in Karlsruhe geboren.

Die Handeleherstellerin Frau Sigrun Müller wurde 1957 in Karlsruhe geboren und hat Sozialversicherungsangestellte gelernt. Von Kind an schon hat Sie Handarbeiten von der Oma und der Mama gelernt. Für 1 Paar benötigt Sie ca. 6-8h. Sie fertigt die Handele vorwiegend aus Wolle und Seidengarn, die mittels fingerschonender Bambusnadeln gestrickt werden.

Die Holzbildhauermeisterin Frau Gerlinde Hummel-Höfflin ist 1961 in Bräunlingen geboren und ist seit 20 Jahren als Holzbildhauerin tätig. Sie verwendet alle Obst und Laubhölzer für ihre Arbeiten.

Der 1940 in Hüfingen geborene Herbert Fottner ist gelernter Elektriker (Funkenzupfer) er fertigt seit ca. 3 Jahren Alphörner aus der Bergfichte für die er ca. 100h/Stück benötigt.

Die evangelische Tuninger Tracht trugen die Tuninger Frau Elisabeth und Werner Hauser, die die alte Tuninger Tracht pflegen und für bestimmte Anläße dem interessierten Publikum zeigen und erklären. Die katholische Tracht der Baar trugen Frau Margit Fottner, Sigrun Müller und Ulrike Kramer. Frau Hauser, die 1946 in Aldingen geboren wurde und Kinderpflegerin gelernt hat, führte das Spinnen mit Schafswolle in der Wohnstube des Museums vor. Ebenfalls aus Schafswolle spinnte Frau Agnes Fürderer, die 1929 in Unterkirnach geboren wurde. Sie benötigt ca. 7h für eine fertige Spule, die aus zwei einzeln gesponnenen Spulen gedoppelt wird. Das Angebot des Jugendtreff Hasen mit Ponyreiten rundete das vielfätige Angebot in Tuningen ab.
SPINNEN - VORBEREITUNG:
Nach der Schur des Schafes wird die Rohwolle vorsichtig gewaschen um Dreck, Fett und Staub zu entfernen. Teile des Wollfettes bleiben aber in der Wolle und machen sie dadurch wasser- und schmutzabweisend. Danach wird die Wolle kadiert (mit Karden gekämmt) um störende Verunreinigungen zu entfernen (Disteln, Kletten, Hautschuppen, Knoten etc.) Durch das Ziehen der Wolle durch die Handkarde (Holzbretter mit Griff auf das ein Leder aufgenagelt und mit Widerhaken versehen ist) werden die Haare parallel gelegt, was den Spinnvorgang erleichtert.
Quelle: www.die-spinnstube.de (2005)

SPINNEN - SPINNEN:
Durch das Spinnen mit dem Spinnrad entstehen aus der Rohwolle lange Fäden. Die Fadenbildung entsteht mit viel Fingerspitzengefühl durch Verziehen und Verdrehen samt anschließendem Aufspulen, dabei gleitet der Faden über die Häkchen um die Achse auf die Spule. Nach dem Spinnen des 1. und 2. Fadens auf je einer Spule werden diese gedoppelt, d.h. um eine höhere Reißfestigkeit für Strick- oder Häckelarbeiten zu erhalten werden 2 Fäden mit gleicher Drehrichtung (Drall) in die entgegengesetzte Richtung zusammengezwirnt. Nach dem Spinnen wird der Faden gehaspel. Durch das Haspeln wird die Wolle gleichmäßig gespannt und verliert ihren Drall. Die Stränge werden dann vor der Weiterverarbeitung zum Knäuel gewickelt.
Quelle: www.SuchmaschineTuningen.de (2005)

SPRICHWORT - ALTER KNACKER:
Wenn der Faden beim Aufwickeln auf der Haspel einen Ring von einem bestimmten Durchmesser überschritten hatte, löste eine Spannklappe ein "Knack"-Signal aus. Es gab früher ältere Menschen, die das Geräusch beim haspeln überhört hatten, zu ihnen wurde dann "Alter Knacker" gesagt.
 
Eingestellt am 26.12.2005 um 03:29 Uhr

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Kunst25-05
 Ausstellung | Puppen und Drechselarbeiten 20.11.2005 
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 mail an ipidca Ausstellung - Puppen und Holzarbeiten

Tuningen (mus). Sonntag, 20. November 2005 - 14:00 Uhr.
Wieder fand eine interessante Ausstellung mit schönen Sachen im Bürgertreff Ochsen statt. Die Tuninger Alwine Hanssmann und Walter Schmidt stellten eine schöne Ausstellung im Bürgertreff Ochsen - Auf dem Platz 16 zusammen. Die Puppen und Drechselarbeiten waren für die zahlreich erschienenen Besucher sehr schön arrangiert worden. 21 Puppen und über 100 Holzarbeiten vom Hocker bis zum Kerzenleuchter konnten besichtigt werden. Das Tuninger Multi-Talent Frau Alwine Hanssmann wurde 1928 in [Rötenberg], geboren und kam 1947 nach Tuningen (Luftlinie zu Tuningen 33km). Die Vorbilder entdeckt die talentierte Tuningerin nicht aus der Fachliteratur, sondern aus eigenen Ideen. Für eine Puppe und deren Accessoires ist sie mindestens 2 Wochen beschäftigt. Keine Puppe gleicht der anderen - Jede Puppe ist ein echtes Alwine Hanssmann Unikat.

Sehr geduldig geht sie ans Werk, was mann an den Puppen z.B. mit der Tuninger Tracht oder bei einem Tuninger Feuerwehrmann oder Fussballspieler unschwer erkennen kann. Es wäre sehr wünschenswert, wenn sie die wertvollen unverkäuflichen Puppen in einem größeren, sichereren und nicht so beengtem Raum präsentieren könnte.

Herr Walter Schmidt ist gebürtiger Siegerländer und erblickte 1938 das Licht der Welt, er ist 1974 nach Tuningen gekommen (Luftlinie zu Tuningen 319 km). Die Region Siegerland befindet sich im Südosten Nordrhein-Westfalens und liegt in einem der waldreichsten Kreise Deutschlands mit 64 Prozent Waldanteil und über 3.500 Kilometer markierten Wanderwegen, die über fast endlose Laub- und Nadelwälder führen. Er ist gelernter Dreher (Metallbereich - Leit- und Zugspindeldrehmaschine) und wollte ursprünglich Schreiner lernen, was dann aber leider nicht in Erfüllung ging. Er holt sich die Vorlagen für seine 3te Ausstellung aus Büchern und vielen eigenen Ideen. Bevorzugt verwendet er das Holz von abgestorbenen Obstbäumen, wobei ihm der Kirschbaum am besten gefällt. Aber auch fast jede andere Baumart ist ihm nicht ungelegen.

Vor vielen Jahren fertigte Herr Schmidt für den damaligen Tuninger Bürgermeister Walter Klumpp über 100 Teller aus einer Bergulme, die aufgrund der starken Beschädigungen durch den Ulmensplintkäfer auf dem Tuninger Friedhof gefällt werden mußte. Herr Schmidt fertigt wunderbare hölzerne Kunstwerke in allen Größen und Formen, was zu einem Besuch bei ihm geradezu einlädt um die Arbeiten eimal live erleben zu können. Der Sozialverein Lebenshaus sorgte im hinteren Bereich des ehemaligen Gasthauses Ochsen wieder für eine warme Stube, Kaffee und Kuchen.

SIEGERLAND - NATURPARK ROTHAARGEBIRGE:
Nordöstlich vom Siegerland befindet sich der Naturpark Rothaargebirge und breitet sich auf einer Fläche von 1355 qkm auf dem Dach Westfalens aus. An den Hängen des Asten - Massivs mit dem Kahlen Asten (841 m) und den Bergen des Wittgensteiner Berg- und Waldlandes sowie des nördlichen Siegerlandes finden Sie die Quellen einer Vielzahl von Flüssen. Ruhr, Eder, Sieg, Lahn, Lenne und viele andere ziehen von hier sternförmig in die Landschaft.
Quelle: www.naturpark-rothaargebirge.de (2005)
Eingestellt am 20.11.2005 um 17:00 Uhr

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Natur24-05
 Schwaches Erdbeben in Tuningen spürbar  14.10.2005 
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 mail an ipidca Beben in der Schweiz und in Süddeutschland

Tuningen (mus). Samstag, 12.11.05 - 20:31:37 Uhr.
» Wieder am Wochenende erschütterte ein schwaches Erdbeben 1 Sekunden lang die Erdoberfläche von D-78609 Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis im Süden von Baden-Württemberg). Durch den Ausläufer des Bebens war ein kurzes lautes Knacken der Holzdecke im Wohnzimmer warnehmbar. Das Epizentrum lag nach dem [LGRB] in CH-4242 Laufen im Kanton Basel Land (BL) mit einer Stärke von 4,4 bzw. nach dem schweizerischen Erdbebendienst im Kanton Aargau (AG) in CH-5070 Frick mit einer Stärke von 4,1 auf der Richterskala. Laufen liegt im Nachbargrenzland, der Nordwestschweiz ca. 102 km südwestlich von D-78609 Tuningen entfernt, in der Nähe von D-79539 Lörrach (24 km).
Rückblick zum Erdbeben 2004:
Am Sonntag, 5. Dezember 2004 um 02:53:01 Uhr erschütterte ein mittelstarkes Erdbeben 10 Sekunden lang die Erdoberfläche von D-78609 Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis), dass als dumpfes Grollen stark spürbar war. Das Epizentrum lag damals bei Waldkirch-Emmendingen (Schwarzwald) mit einer Stärke von 5,4 auf der Richterskala. Waldkirch liegt ca. 48 km westlich von Tuningen und 14 km von Freiburg im Breisgau entfernt.
Schäden in Tuningen - 2004:
Das Beben hat leichte Gebäudeschäden verursacht. - So wurde aus der Sunthauser Strasse gemeldet, dass sich zum Teil Risse in Wänden und Fliesen am Boden gebildet hätten, auch Türrahmen wurden verzogen !
(ms2005)

Bebenberichte der Suchmaschine Tuningen seit 2003:
  • 12. November 2005 - 20:31:37 Uhr - Stärke 4,4
  • 05. Dezember 2004 - 02:53:01 Uhr - Stärke 5,4
(Archiv der SuTu)

Eingestellt am 13.11.2005 um 07:19 Uhr

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Konzert23-05
 Chorkonzert | Tuninger Stimmen - Festhalle 06.11.2005 
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 mail an ipidca Chorkonzert "Tuninger Stimmen" + "G'hörsturz"

Tuningen (mus). Sonntag, 06.11.2005 - 18:00 Uhr.
Knallvoll mit 300 Besuchern besetzt, fand das Konzert des Projektchores Tuninger Stimmen zusammen mit den Spielleuten "G'hörsturz" aus Spaichingen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jürgen Roth in der Festhalle Tuningen statt. Der Spaß am Singen und der Performance der 36 Chormitglieder und der 7 Spielleut sprang ohne Umwege direkt auf die zahlreichen Zuschauer über und sorgte für grosse Begeisterung und riesigen Applaus. Eröffnet wurde "der musikalische Streifzug durch das Mittelalter" mit dem Einzug der Spielleut, der Tuninger Stimmen und der Begrüssung durch Gerhard Rometsch. Das erste Stück war "Tanzen und Springen", gefolgt von "Drei schöne Dinge fein", "Behüt dich Gott", "Der Abt der Reit", "Karmeliter", "Martinsgans" und "der Floh".

Die Spielleut unterstützten den Tuninger Chor mit Dudelsack, Davul, Geige, Schalmei, Rauschpfeife, Laute, Flöten, Drehleier und Mandoline unentwegt. Mittelalterliche Spielszenen mischten sich exzellent mit Musik und Gesang. Auch schon damals im 11Jh. - 16Jh. behalfen sich die jungen Leute mittels Wein der Belustigungssteigerung. Der Macher und Gründer des Projektchores der Tuninger Stimmen ist Achim Robold. Er ist Leiter der Jugendmusikschule Trossingen und hat die Fäden seit der Gründung des Projektes 2002 exzellent in der Hand. Mitinitiator und Schirmherr war damals auch der ehemalige Tuninger Bürgermeister Walter Klumpp. Mit dem Dirigenten Marcel Dreiling aus Rottweil ist dem Organisationsteam des Chores mit Isolde Bieberstein, Doris Petermann, Franziska Hauser und Elke Hauser ein wahrer Glücksgriff in diesem Jahr gelungen. Jedes Jahr schaut sich das Orga-Team einen neuen Dirigenten aus, der dann auch die Liedtexte aussucht. Herr Gerhard Rometsch leitete mit Gedichten und Geschichten in die einzelnen Stücke über.

Ungewohnte Rythmen, Klänge, Lieder und Instrumente verzauberten das Publikum für eine gute Stunde lang. Die herrliche Dekoration mit bäuerlichen Alltagsgegenständen übernahmen die "Mitglieder" selbst. Die sehr schönen und farbenfrohen Kostüme stammen aus dem Fundus der Gemeinde Tuningen, die anlässlich der 1200 Jahrfeier der Gemeinde Tuningen 1997 angefertigt wurden, aber auch ebenfalls selbsgefertigte Kostüme neueren Datums.

Im rückwärtigen Teil der Festhalle konnten nach dem Konzert selbstgeschmierte Schmalzbrote der Chordamen und Most erworben werden. Der Eintritt für dieses ganz gewiss einzigartige Kulturerlebnis in unserer Region war kostenlos.

Die Unkosten des Chores werden durch Beiträge von den Sängerinnen und Sängern mit je 25 Euro selbst gedeckt. Wem es gefallen hatte, konnte am Ausgang der Halle eine Spende geben, was von sehr vielen Besuchern gerne angenommen wurde. Die sehr forsche Aussage von Herrn Rometsch am Ende des Konzerts, dass der Dirigent Marcel Dreiling aus Rottweil in 9 Proben aus einem untrainiertem Haufen einen doch ganz passablen Chor geformt hat, wurde mit sehr starkem Applaus der 300 Besucher quittiert. Um den Tuninger Stimmen das auswendig singen zu lernen, machte er während den Proben im Tuninger Teinossaal nach dem Ansingen der Lieder das Licht aus und nur kurz bei Strophenwechseln wieder an. Sehr großes Vergnügen bereitete auch die mittelalterliche Musikgruppe Spielleut "G'hörsturz" mit so seltenen Instrumenten, wie z.B. der Davul einer Basstrommel oder der Drehleier, einem Saiteninstrument bei dem die Saiten mittels eines Holzrades gestrichen werden oder dem Holzblasinstrument der Rauschpfeife.

Tuninger "Stimmen" aus dem Publikum:
Der Ausruf von einer Tuningern, Maria Kaiser „Des war jetzt schön hit obed“, konnte nicht besser getroffen werden.
(mk2005)

Eingestellt am 07.11.2005 um 19:00 Uhr

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Wald22-05
 Waldrundfahrt der Gemeinde Tuningen  14.10.2005 
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 mail an ipidca Waldinformationsfahrt mit dem Gemeinderat

Tuningen (mus). Freitag, 14.10.05 - 14:00 Uhr. - 18.2°C.
Waldinformationsrundfahrt des Gemeinderates und der Gemeinde Tuningen. Um 14.11 Uhr startete der Kleinbus mit 25 Personen am Tuninger Rathaus mit dem 1. Ziel, dem Distrikt IV Haldenwald, Abteilung 7 Frauenhölzle.
Der [Betriebsstellenleiter] Herr Dr. Frieder Dinkelaker erörterte den Standort mit dem vernässten braunen Jura. Der labile Standort wurde durch den Sturm Lothar am 26.12.1999 und den nachfolgenden Borkenkäferschäden schwer geschädigt. In fünfjähriger Arbeit wurden hier hauptsächlich robuste Eichen anstatt der üblichen sturmanfälligen Fichten gepflanzt, obwohl der Standort für die schneller wachsenden Fichten durch den nährstoffreichen Boden ideal wäre. Soweit möglich wird auch die natürliche Verjüngung mit Fichten, Eschen, Aspen, Bergahornen und Tannen angestrebt.

Auch wurde die Pflege der Jungbestände durch das Entfernen von z.B. Holunder oder Brombeeren genannt um dem Nachwuchs das Durchdringen des Bodenwuchses zu erleichtern, bis sie eine gewisse Höhe erreicht haben. Dann ging es zu Fuß ein Stück quer durch den Wald, wo Herr Dinkelaker den guten Stamm von Jägern lobte, die den Verbiss durch Rehe auch ohne Zäune gering halten. Im Distrikt IV Privatwald auf der Kuppenlage angekommen konnte die Waldatmosphäre erstmals voll genossen werden, da am 1. Haltepunkt die Autobahn A81 unüberhörbar war. Herr Dinkelaker erörterte den braunen windwurfgefährdeten Jurastandort. Der überraschende Gewittersturm der am 29. Juni 2005 über die Baar gefetzt sei, habe in Tuningen ebenfalls grosse Schäden angerichtet. Die Aufarbeitung sei unmittelbar aufgenommen worden und auch im Privatwald sei gut aufgearbeitet worden. Aus diesem Schaden seien 1350 Fm Schadholz entstanden (430 Fm Sturmholz, 920 Fm Käferholz).

Die gefährliche Sturmholzaufarbeitung wurde hauptsächlich durch den Tuninger Forstwirt Uwe Klukas und einem Waldarbeiter eines Unternehmens und zusätzlich durch die Unterstützung der staatlichen Waldarbeiterrotte des Forstreviers Bad Dürrheim umgesetzt. Herr Dinkelacker: "Ich bin auch froh, dass wirklich nix passiert isch, da die Arbeit saugefährlich sei wenn die Bäume zum Teil unter Spannung stehen", dies sei durch die perfekte Arbeit die abgeliefert wurde geschehen.

Zur Flurbereinigung sagte Herr Jens Löw, dass dieser Hang über Jahre nur stiefmütterlich durchforstet wurde, da die Sturmholzaufbereitung und der Wegebau zur Ausbringung der Bäume Vorrang hatten. Das Ziel für 2006 sei die Pflege hier zu beginnen. Die Waldbesitzer konnten bei sogenannten Wunschterminen äußern, wie der zukünftige Bestand aussehen könnte. Diese Vorschläge wurden vom Flurneuordnungsamt aufgenommen und im Wald mittels zahlreicher Latten verpflockt. Die Flurbereinigung könnte im Jahr 2006 beendet sein.

Weiter ging es auf einer längeren Fahrt bis zum Distrikt 1 Nonnenberg, Abteilung Kohlplatte (Westlich der 1997 geschlossenen Hausmülldeponie). Herr Löw erklärte noch im Bus, dass auf die Gemeinde hohe Kosten zukommen, da die Jungbestandspflege weitergeführt werden müße, die durch die Stürme Lothar und Wipke (29.06.2005 SuTu berichtete) von Nöten waren. Bürgermeister Jürgen Roth bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und lud anschliessend zum Vesper in die Bachstube ein.
"Die Waldinformationsbegehung war ein interessantes Angebot von Jürgen Roth - Bürgermeister Tuningen und Dr. Frieder Dinkelacker - Leiter der Forstbetriebsstelle Baar in Donaueschingen und Jens Löw dem Forstrevierleiter in Tuningen."

STURM LOTHAR:
Am 26. Dezember 1999, dem 2. Weihnachtsfeiertag um 12.15 Uhr wütete in Europa und auch in Tuningen der Sturm Lothar und richtete schwere Schäden an. Der Sturm erreichte dabei Orkanstärke. Aus Westen kommend, traf der Sturm mittags auf den Schwarzwald in seiner ganzen Länge. Das extreme Sturmereignis führte auf dem Feldberg zu Böen mit 212 km/h und auf dem Klippeneck mit 155 km/h. In vielen Teilen des Tuninger Waldes entstanden durch den Orkan sehr große Waldschäden. »Die Aufräumarbeiten sind immer noch im Gange.«
(ms2005)

KOMMENTAR:
Aufforstung und Pflege des Tuninger Waldes.
Der Tuninger Wald ist nicht nur Holzlieferant, sondern er hat auch eine Schutz- und Wohlfahrtsfunktion und ist für die Tuninger Bevölkerung ein kostenloser Dienstleister. Er regeneriert die Luft, speichert Wasser und verhindert Erosionen und bietet Schutz für die verschiedensten Tierarten. Er ist ein angenehmer und schattenspender Erholungsraum für Spaziergänger, Jogger und Naturinteressierte. Die von der Gemeinde und den Privatwaldbesitzern erbrachten Leistungen können nicht hoch genug eingeschätzt werden und dürfen gerade bei der Gemeinde nicht nur nach buchhalterischen Kriterien beurteilt werden. Die Gründung eines gemeinnützigen Vereins "Tuninger Wald" durch einen Initiator, Gründer und Leiter mit Pflanzschulerfahrung zum Schutz und der Pflege des Waldes wäre sinvoll. [Waldpflege] ist gesund und würde vielen Tuningern das Fitnessstudio und die dafür anfallenden Kosten ersparen. Wir können nicht alle Naturereignisse und die damit verbundenen Kosten auf die Kommune und die Privatwaldbesitzer abwälzen. (ms2005)
Eingestellt am 15.10.2005 um 10:51 Uhr

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Kunst21-05
 Bilder | Ausstellung im Heimatmuseum 30.09.2005 
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 mail an ipidca Ausstellung - Bilder von JÜRGEN ERBAN

Tuningen (mus). Freitag, 30. September 2005 - 19:30 Uhr.
Nach der Sommerpause, beginnt mit der Bilderausstellung von Jürgen Erban die neue Ausstellungssaison des Heimatvereins Tuningen im Heimatmuseum. Sehr geehrte Damen und Herren, werte Gäste - Mit diesen Worten eröffnete Herr Esslinger die Ausstellung und stellte anschließend den bisherigen Lebensweg des 73jährigen Künstlers dar. Herr Erban ist gebürtiger [Danziger], ist dann aber nach Schleswig (Holstein) geflüchtet um wiederrum nach Rottweil umgesiedelt zu werden. Später ist er dann nach Villingen umgezogen. Hansestadt Danzig Herr Erban malt naturalistische Landschafts- und Blumenbilder und herrliche Tierbilder sowie Porträts in Öl, vereinzelt auch in Aquarelltechnik. Sein erstes Bild malte Herr Erban bereits mit 12 Jahren. Bei seiner Lehrzeit als Maler im Stadttheater Schleswig lernte er beim Bühnenmaler Wilhelm Lau die Kulissenmalerei kennen.

Er arbeitete dann als Geselle im Handwerk weiter, bis er beim Kunstmaler Wäschle in Rottweil die Kunstmalerei erlernte. Später arbeitete er dann sehr lange als Einzelhandelskaufmann weiter. Die Motive hält er mit dem Fotoapparat fest um sie dann als Kunstwerk in Öl zu verewigen. Er steht täglich an seiner Staffelei um der Nachwelt die schönen Motive zu erhalten, wobei er ca. 6 Wochen für ein Bild benötigt. In den zahlreichen Bildern (75 Stück) erkennt man sofort den grossen Naturfreund wieder. Das malerisches Können ist dabei unverkennbar, die Bilder sind sehr präzise und meisterhaft auf Leinwand oder Hartfaserplatte (für Spachtelbilder) gebannt. Pferdebilder sind eine seiner Lieblingsmotive, die er auch ohne Vorlage, exact nur aus dem Kopf heraus auf die Leinwand zaubert. "Die Bilder sind fast zu schön um gemalt zu sein."

Wer es noch nicht geschafft hat, sollte sich die Ausstellung unbedingt ansehen, sie ist am Sonntag, 02.10 und 16.10. sowie im November am Sonntag, 06.11 und 20.11. von 14.00 bis 17.00 Uhr im Heimatmuseum, das sich hinter dem Rathaus befindet (Im Hasenloch Nr. 2) zu sehen. Scheuen Sie den Weg nach Tuningen nicht und staunen Sie selbst über diese einzigartige Kunstpräsentation. Die Gemeinde Tuningen, der Heimatverein und der Künstler freuen sich über ihren Besuch in unserer Baargemeinde. Das Anliegen der Suchmaschine Tuningen ist es unter anderem, Ihr Interesse zu wecken, Sie neugierig zu machen, Öffnungen in Ihnen zu schaffen, was man in unserem ländlichen Raum alles erleben, entdecken und erkunden kann. PS: Im Übrigen malt Herr Erban auch auf Bestellung und nimmt Ihre Aufträge gerne entgegen.

DANZIG - STADT:
Danzig ist eine schöne polnische Hafenstadt und untersteht heute der Gebietshoheit der Republik Polen. Sie war eine ehemalige deutsche Hansestadt und liegt westlich der Weichselmündung und ist Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern. Die Stadt hat heute ca. 459.000 Einwohner (2005). Sie war jahrhundertelang eine weitgehend unabhängige Stadtrepublik mit einem überwiegend deutschen Bevölkerungsanteil. Die Entwicklung Danzigs zu einer weltoffenen und reichen Handelsmetropole im Mittelalter war der Tatkraft der Bürger als Seefahrer, Kaufleute, Handwerker und Siedler zu verdanken.
DANZIG - GESCHICHTE:
Ende 1939 nachdem reichsdeutsche Streitkräfte das polnische Munitionsdepot auf der Westerplatte angegriffen hatten (1. September 1939) wurde Danzig an das Deutsche Reich angeschlossen. Der Deutsche Angriff auf die Westerplatte wird heute als Beginn des 2. Weltkrieges gesehen. Von 1939 bis 1945 war Danzig unter deutscher Verwaltung. Ende März 1945 wurde Danzig von der sowjetischen Armee eingeschlossen und erobert. Die meisten in Danzig lebenden Deutschen wurden von russischen und polnischen Behörden vertrieben, was zu einer zurückgebliebenen Restbevölkerung von 5 % der ursprünglichen Stadtbevölkerung führte.
Eingestellt am 01.10.2005 um 12:00 Uhr

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Gemeinde20-05
 Gewerbeschau mit Einweihung des Bauhofs   25.09.2005 
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 mail an ipidca Handel + Gewerbeschau | Einweihung Bauhof

Tuningen (mus). Samstag, 24.09.05 - 14:00 Uhr. - 21.4°C.
Am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag von 9.30 bis 18 Uhr hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich bei einem Bummel durch die Ausstellung über die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Anbieter vor Ort zu informieren. Dreh- und Angelpunkt der ersten Gewerbeschau war die 918 m² große Bauhofhalle der Gemeinde Tuningen in der Gewerbestrasse 7. Über 50 Aussteller/Betriebe präsentierten ihre Angebote.
Am Samstag, dem 24. Sept. 2005 war die Eröffnungsveranstaltung mit Einweihung des neuen Bauhofs in einem 300 qm großen Zelt, das von der Narrenzunft Tännlegeister bewirtet wurde.

Von der B523 nach Tuningen abfahrend begann die Schau am Wasen Kreisel mit dem Lebensmittel Discounter Plus (Trossinger Strasse), dann mit dem Gewerbegebiet im "Neuneck" und dem folgenden Gewerbegebiet "Kalkhof" (Gewerbestrasse). Dann ging es unter der Autobahn A81 hindurch zum Industriegebiet Ost (Vor dem Haldenwald) mit dem PLUS Logistikdienstleistungszentrum und der Firma Liapor.
Bürgermeister Jürgen Roth begrüßte die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung und stellte dar, das der Traum von einem neuen Bauhof nun erfüllt wurde. Vorher sei der Bauhof an insgesamt 6 Stellen verstreut gewesen und auch die Sozialräume waren vor der Realisierung dieses Projekts schlechtens vorhanden. Mit dem Gemeinderat und dem Gutachterauschuß wurde das Projekt geplant und mit Steuergeldern ohne Architekt, aber mit dem Know-How der ortsansässigen Handwerker und der Bauhofmitarbeiter innerhalb kürzester Zeit realisiert.

Jupp Fink zauberte noch innerhalb von 2 Tagen den schönen Schriftzug an die Außenfassade. Alle im Gremium der Gewerbeschau vertretenen Helfer mit Vorsitz von Herrn Werner Esslinger bekamen von Herrn Roth eine Flasche Wein und Dankesworte überreicht. Danach führte die Kinderjazztanzgruppe der Turngemeinde Tuningen das Stück "König der Löwen" auf.
Der Sonntag, 25. Sept. 2005 wurde mit einem zentralen Gottesdienst im Festzelt auf dem Bauhofgelände, um 09.30 Uhr gestartet. Um 10.30 Uhr öffneten sich dann wieder die Tore der Tuninger Gewerbeschau. Es war ausreichend Zeit die ansässigen Betriebe, Händler, Dienstleitster, Handwerker, Landwirte und Vereine im und um das 6039 m² große Bauhofgelände hautnah kennen zu lernen. Die verschiedenen Unternehmen kennen sich und arbeiten in verschiedenen Projekten zusammen - eine Arbeitsteilung die funktioniert. Anlässlich der Gewerbeschau präsentierten sich, neben den direkt ansässigen Firmen im Gewerbegebiet, viele weitere Betriebe aus dem Ort, Vereine und Organisationen.

So wirteten der Obst- und Gartenbauverein sowie der Sozialverein Lebenshaus bei der Firma Wiedenmann Palettenservice und der Freundeskreis Camogli beim Fahrzeugservice Irion, sowie der Musikverein bei der Firma Auto Klein. Der Förderverein Kinderheim Belovodskoje Tuningen veranstaltete ein umfangreiches Kinderprogramm. Bei der neuen Plus Filiale war eine Hüpfburg aufgebaut und im Bauhofgelände wurde Ponyreiten und eine [Tierschau] vom Kleintierzüchterverein angeboten. Die Firma Zajec Lackierungen veranstaltetet ein eigenes kleines Oldtimertreffen und bei der Firma Feindrehteile Hauser kam Volksfeststimmung im vorgelagerten Festzelt auf. Die Tuninger Landwirte und die Feuerwehr stellte ihre Fahrzeuge zur Schau.

Die Handwerkskammer Konstanz kam mit ihrem Infotruck nach Tuningen angereist. Bei der Tuninger DRK Ortsgruppe konnte man sich über die vielfältigen Aufgabengebiete informieren. Die Betriebe und Messestände im Industriegebiet präsentierten sich in den Bereichen Malergeschäfte, Antiquitäten, Landtechnik, Schreinereien, Holzbau, Dachdeckerei, Qualitätsmanagement, Palettenservice, Wohnwagen, Kunststoffverarbeitung, Metallbearbeitung, Autowerkstatt und Lackierungen, Fahrschulen, Landschaftsbauer, Holzhandel, Heizung- Klima und Sanitärtechnik, Baggerbetriebe, Zeitungen, Internetdienstanbieter, Akkuhandel, Wohndachfenster, Elektro & Datentechnik, Unterhaltungselectronik, Friseur, Industriebedienterminals, Stuckateur, Metzger, Bäcker, Baustoffvorprodukt, Pflegedienst und Steinmetz.
Die Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH (SVS) informierte rund um das Thema Erdgas in Tuningen.

Auf Stellwänden stellte die Gemeinde kommunale aktuelle Themen vor. So zum Beispiel das Projekt Hochwasserschutz und die Vision einer [Betreuten Wohnanlage] (Suchmaschine Tuningen berichtete). Der Jugendtreff Hasen war ebenfalls mit einer Abordnung am Stand der Gemeinde Tuningen vertreten.
Das Angebot, das Fertigungswerk Liapor und das PLUS Logistikdienstleistungszentrum zu besichtigen wurde gerne angenommen.

BAUHOF - GEMEINDE TUNINGEN:
Das Bauhofgelände umfaßt 6039 m² mit der 918 m² großen Halle. Nach dem Erwerb des Geländes und der Halle von der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG Region Süd, konnte die Halle saniert werden. Mit einem [Landeszuschuss] von 203.000€ konnten die ca. 600.000€ Gesamtkosten geschultert werden. Die Gemeinde Tuningen mit Bürgermeister Jürgen Roth und der Bauhof mit Bernhard Mattes sowie die ortsansässigen Firmen verwirklichten das Projekt in 5 Monaten.
(ms2005)

KOMMENTAR: Die erste Tuninger Gewerbeschau hat bei schönstem Herbstwetter mit ihrem guten Branchenmix alle Erwartungen übertroffen, überall waren die Aussteller sehr zufrieden. Der riesige Besucheransturm am Sonntag war unbeschreiblich. Die Aussteller hatten sich viel Mühe für ihre Stände gegeben und zeigten sich von der besten Seite und wurden durch den riesigen Besucheransturm für die vorangegangenen Bemühungen entschädigt. Die perfekte Organisation ließ kaum Wünsche offen (Werbung/Vorverlegung). Viele Gewerbetreibende hatten mit dieser Art der Präsentation völliges Neuland betreten und es war sehr eindrucksvoll zu sehen, mit welcher Hingabe und Liebe die Aussteller ihre Stände gestaltet und umgetrieben haben. Einem Gespräch mit Interessenten folgte gleich das Nächste. Man hat gesehen, was eine moderne Gemeinde wie Tuningen mit dem Gewerbeschau-Gremium und allen Teilnehmern alles bewegen kann, wenn man sich untereinander kurzschließt.
(ms2005)
Eingestellt am 25.09.2005 um 10:30 Uhr

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Einweihung19-05
 Einweihungsfeier des evang. Kindergarten   18.09.2005 
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 mail an ipidca Einweihungsfeier des erweiterten Kindergarten

Tuningen (mus). Sonntag, 18.09.05 - 14:00 Uhr - 12.4°C.
Bereits um 09.30 Uhr wurde ein ökumenischer Gottesdienst aller drei Konfessionen in der evang. Kirche gefeiert und die Erzieherinnen in ihre neue Aufgabe eingesetzt. Nach einer Bauzeit von knapp 5 Monaten mit der Neugestaltung der Waschräume, Erweiterung der Küche und dem Anbau für ein zweites Gruppenzimmer stand der Eröffnung nichts im Wege.

14.00 Uhr - Grussworte vom evangelischen Pfarrer Andreas Heid zur Einweihung des renovierten Kindergartens mit Eröffnung einer zweiten Gruppe und Tag der offenen Tür am 18. September 2005. Pfarrer Heid brachte seine Freude für die neu renovierten und schön gewordenen Räume zum Ausdruck. Die Kinder und Eltern würden sich wohl fühlen.
Aus dem Buchstabensalat (n s t H e e e g) wurde der neue Namen Hegenest vor den Besuchern entschlüsselt. Hegenest, weil sich der Kindergarten in der Nähe der Hegestrasse befindet und Nest weil sich die Kinder an einem Ort der Geborgenheit unter Gottes Schutz befinden.

Der Vertreter der politischen Gemeinde mit Herrn Bürgermeister Jürgen Roth, die Eltern und Erzieherinnen hatten in harten Verhandlungen mit mit dem katholischen und evangelischen Kirchengemeinderat eine gemeinsame und innovative Lösung für Tuningen gefunden. Der neue katholische Pfarrer Thomas Bucher stellte dar, dass es der katholischen Kirchengemeinde nicht leicht gefallen ist den katholischen Kindergarten zu schliessen. Aber die schlechte Finanzkraft war der Auslöser dafür. Die neue Leiterin Dagmar Wald und die Erzieherin Nicole Hirt als Zweitkraft wechselten mit 10 Kindern vom endgültig geschlossenen katholischen Kindergarten in den Evangelischen und bilden nun Die Gruppe II und unterstützen somit die Erzieherinnen Catrin Theurer und Sonja Dittes als Zweitkraft mit der Gruppe I. Die katholische Kirchengemeinde überreichte Herrn Heid ein Bild von Sieger Köder "In Gottes Händen " als Einweihungsgeschenk und betonte dass das evangelische Profil weitererhalten werden solle. Die Gemeinde nahm über 70.000€ in die Hand um die tatsächlichen Baukosten von 90.000€ zu deckeln.

Zum Schluss der Reden dankte Heid nochmals Herrn Roth, dem Bauleiter und Statiker Martin Vosseler, den Kirchengemeinderäten, Handwerkern und Erzieherinnen.

14.30 Uhr - Bei einer Besichtigungsmöglichkeit der neuen Räume und der Spiel- und Bastelmöglichkeit für die Kinder, konnte ein schöner Wahlsonntag gestaltet werden. Kaffee, Getränke und Kuchen konnten in der Cafeteria im Gemeindehaussaal der ausserhalb über eine Treppe zugänglich ist eingenommen werden. Auf einem LCD-Monitor wurde die Geschichte der bereits 142 Jahren andauernden evangelischen Kindergartenarbeit eindrucksvoll präsentiert. Der Erlös der Gottesdienstkollekte und der Eröffnungsveranstaltung fliesst in die Anschaffung von Spielgeräten für den Kindergarten.
 
Eingestellt am 18.09.2005 um 17:57 Uhr

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Feuerwehr18-05
 Einweihung des LF 16/12 - Feuerwehr Tuningen   11.09.2005 
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 mail an ipidca Einweihung des neuen Löschgruppenfahrzeuges

Tuningen (mus). Sonntag, 11.09.05 - 10:00 Uhr. - 19.4°C.
Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Tuningen fand die offizielle Übergabefeier für das neue Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 (Jahr-2005) statt, welches das 29-jährige TLF 16/25 (Jahr-1976) ablöst. Die Feierlichkeiten begannen um 10.00 Uhr mit dem Frühschoppen. Als erster Redner um 11.30 Uhr, trat der Tuninger Feuerwehrkommandant Reinhard Link an das Rednerpult.
Link begrüsste Bürgermeister Jürgen Roth, den Gemeinderat, die Gäste und Feuerwehrkameraden, den evang. Pfarrer Andreas Heid und den Pastor Hans Weisenberger der evang. - method. Johanneskirche, und den Kreisverbandsvorsitzenden Manfred Bau, der für die Zuschüsse verantwortlich war.

Ebenfalls die Vertreter der beteiligten Firmen zur Fahrzeugübergabe mit der Firma Ziegler, Autohaus Südstern - Villingen, Firma Spotlight - Unterkirnach und die in Tuningen ansässige Firma - Graf - Syteco, Hersteller der kostenlos überlassenen Bedieneinheit zur Ansteuerung der Pumpe, Stromerzeuger und dem Lichtmast.
Desweiteren den Musikverein Tuningen, der die Übergabe musikalisch umrahmt hatte, das DRK Tuningen und die Pressevertreter sowie die Feuerwehrkameraden der umliegenden Gemeinden.

Bürgermeister Jürgen Roth betonte den Einsatz der Feuerwehrkameraden, die eigens einen Auschuss für die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges gründeten. Nach langen Recherchen im Internet und bei befreundeten Wehren, Kameraden und Fachleuten, konnte eine entsprechende Ausschreibung erfolgen, die der Gemeinde viele Stunden einsparte. Roth lobte auch das Engagement der Firma Graf - Syteco Tuningen. Herr Roth gratulierte noch zum Geburtstag von Eugen Hauser - Feuerwehr und Horst Bieberstein - Musikverein Tuningen.

Pfarrer Andreas Heid, leitet seine Rede mit dem Spruch "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" ein, der Feuerwehrdienst sei ähnlich einem Gottesdienst. Die Feuerwehrleute bräuchten kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie am Sonntagmorgen ihren Dienst im Fahrzeug abhalten.
Pastor Hans Weisenberger der evang. - method. Kirche erinnerte an den 11. September 2001 in New York, die Feuerwehrleute seien es gewesen, die als erste den Kopf hinhalten mussten. Ein gemeinsames Gebet schloss die Pfarrerreden ab.

Der Kreisbrandmeister und Kreisverbandsvorsitzende Manfred Bau, betonte die hervorragende Ausstattung der Tuninger Wehr, es sei keine Selbstverständlichkeit das eine Kommune seine Feuerwehr so ausstattet. Für die Autobahnabschnittbetreuung der [BAB 81] würde heutzutage aber eine solche moderne Ausstattung erwartet. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten die Besucher das 309.000 € teure Fahrzeug besichtigen und sich zu Speis und Trank im Gerätehauses einfinden, was zu längeren Wartezeiten an der Essensausgabe und zu zuviel Essig im Salat führte.

Um 14.00 Uhr konnte man der Tuninger Wehr bei einem Schaulöschangriff über die Schulter schauen. Um 15.00 Uhr wurde ein erfolgreicher schulischer und schneller Löschangriff der Jugendfeuerwehr gezeigt.

Das hochmoderne Fahrzeug für Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung wurde ausgiebig von Feuerwehrkameraden erklärt und des öfteren von Kindern komplett in Beschlag genommen. Besonders betonte Herr Link die fest installierte Druckluftschaumanlage. Mit dieser Technik erhöht sich das effektive Löschmittelvolumen um das siebenfache Tankvolumen, wobei die Zumischrate des biologisch abbaubaren Schaummittels ca. 0,5 % beträgt. Aus einem Tropfen Wasser entsteht das 7-fache an Luft-Schaum-Gemisch, somit wird die Oberfläche des Wassers vervielfacht und Wasserschäden um ein Vielfaches reduziert.

TECHNISCHE DATEN:
Normung: gem. DIN EN 1846/2 und DIN 14530/11
Fahrgestell: MB Atego 1428 4x4 mit Schaltgetriebe
Aufbau: Ziegler
Baujahr: 2005
Bezeichnung: LF 16/12
Funkrufname: Florian Tuningen 44
Besatzung: 9
Wassertank: 2000l
Schaummitteltank: 100l
Förderleistung: min. 1600l, tatsächlich 2000l/min.
Hubraum: 6400 ccm
PS: 280 (205 KW)
Abmessungen: L/B/H 7550/2500/3280 mm
Gewicht: 14,5t.
Beladeliste: Sehr umfangreiche Ausstattung.
(rl2005)

BESONDERHEITEN:
Steuerung: Multifunktions-Steuerung [ZMS]-[CAN] im FHS und dem Pumpenbedienstand mit großem Display für alle Bedien- und Überwachungseinrichtungen.
Extras1: Druckluftschaumanlage [CAFS-System]
Extras2: Elektrische Schnellangriffhaspel für CAFS
Extras3: Lichtmast 2x 1000Watt pneumatisch
mit Videoübertragung auf dem Display.
Extras4: Dachmonitor bzw. Wasserwerfer TYP HH 1260.
Extras5: Abrollbare Lagerung der Schiebeleiter.
Anbau: Hinten 2 Einpersonenhaspeln mit Schwenkhalterung mit je 120m Schlauch (4x30m)
 
Feuerwehr - Mitglieder: 36 Aktive, 16 Jugend und 10 Alte.
(rl2005)
Eingestellt am 11.09.2005 um 18:54 Uhr

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Sport17-05
 1. Beachvolleyball - Turnier des SV Tuningen   30.07.2005 
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 mail an ipidca Einweihung des neuen Beachvolleyballfeldes

Tuningen (mus). Samstag, 30. Juli 2005 - 14:00 Uhr.
Nach einer Bauzeit von knapp 1 Monat konnte die Gemeinde Tuningen und der SV Tuningen mit seiner Volleyball-Abteilung, die vor 21 Jahren gegründet wurde und heute von Michael Hauser geleitet wird, das neue Tuninger Sport- und Spassfeld hinter dem "oberen Sportplatz" bzw. (rechts neben der Sporthalle) einweihen. Mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferstunden aber auch finanziellem Einsatz der Gemeinde Tuningen, des SV Tuningen, der Firma Strassenbau Walter und Landtechnik Hauser ist ein attraktives Beach-Volleyball-Feld für alle Tuninger Bürger entstanden. Zur Einweihung wurde ein Beachvolleyballturnier mit 12 Mannschaften auf dem neuen Sandplatz ausgetragen. Folgende Teams nahmen am Turnier teil, »TG Sandwühler«, »SV Aktive 1 Viva Teutonia«, »C. Storz - s'Cafe«, »Rummelboxer«, »SV AH Go for Gold«, »SV Aktive 2 Tripple 'R«, »Feuerwehr Brandstifter«, »Hege's Best«, »TV Centre Court«, »Beach Fighter«, »Beach Girls« und die »Die Zuzogenä«.

Bei (20.7°C) Sommer, Sonne und Spass konnten sich die Sportbegeisterten 5,5 h (bis 19:30 Uhr) auf dem neuen Sandplatz austoben. In 3er Teams wurde auf einem 8x8 Meter grossen Spielfeld auf zwei parallel angeordneten Plätzen mit Spielmodus 1x 12 Minuten um den Sieg gespielt. Beim Spiel um Platz 3 mit der Spielpaarung "Hege's Best" und "SV Aktive 2 Tripple 'R" war das Ergebniss 22 : 25. Nach hart umkämpften und spannenden Spielen standen sich die Mannschaften von "SV Aktive 1 Viva Teutonia" und "Die Zuzogenä" im Finale gegenüber.

Die Mannschaft von "Teutonia" mit Dominik Bury, Claudius Fischer, Markus Irion und Jan Schmidt konnte das Endspiel mit 27 : 11 für sich entscheiden und die gestiftete Siegerprämie der Gemeinde Tuningen in Empfang nehmen. Der Sportverein Tuningen e.V. wurde vor 85 Jahren unter dem Namen "Fußballclub Teutonia Tuningen 1920" gegründet, somit war die Namenswahl der Siegermannschaft nicht unbegründet. Aber alle Mannschaften waren mit viel Spaß und Begeisterung an diesem Tuninger Einweihungs-Fun-Turnier dabei. Auch für Essen, Trinken und Musik war an der Einweihung ausreichend gesorgt.

HINWEIS: 5 LKW mit jeweils 7.5 Tonnen gewaschenen und gebrochenen Sand wurde auf dem 25 m x 14 m großem Spielfeld verteilt.
Fakten SV Tuningen - Die Volleyballabteilung wurde am 29. Juni 1984 gegründet und beheimatet derzeit ca. 30 Mitglieder.
(jr-hb2005)
Eingestellt am 31.07.2005 um 12:00 Uhr

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Fest16-05
 8. Sommerfest des Heimatverein Tuningen   23.07.2005 
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 mail an ipidca Sommerfest im Hinterhof des Museums

Tuningen (mus). Samstag, 23. Juli 2005 - 16:00 Uhr.
Das Sommerfest des Heimatverein Tuningen e.V. fand bei angenehmen Temperaturen von 23.9°C im Hinterhof des Museums im Hasenloch Nr. 2 statt. Das Fest war ein Kurzurlaub für alle anwesenden Besucher. Nachdem man durch die Museumsscheune in den Hinterhof gelangt war, waren viele Kommentare der Besucher: "Des isch a krisig schön Plätzle dohana". Die Vorstandschaft mit dem Vorsitzenden Herrn Werner Esslinger und die weiteren Auschußmitglieder waren auf einer leicht erhöhten Ebene direkt hinter dem Feuerwehrgerätehaus (Teinosaal) mit dem bruzzeln der Grill,- und Kesselwürste und Ausgabe der Getränke beschäftigt. Wobei Herr Esslinger sich den Nachschub mit dem sehr beliebten "Doaninger Brennts", des Museumsschnaps nicht aus der Chefhand nehmen lies. 3 Bedienungen und weitere Küchenhelfer sorgten für einen reibundslosen Service.

Da am Sommerfest des Heimatverein keine Musik lief, konnte man sich mit seinem Gegenüber wunderbar unterhalten. Selbst auf dem Weg zum WC im Keller erzählten sich die Besucher zahlreiche Witze. Für Gourmes zauberten die Frauen des Heimatvereins Museumsweckle "de luxe". Die sehr fein und zart belegte Wecken waren entweder mit Wurst oder Käse zu haben: Salat, Gurke, Paprika, Tomate und "selbstgelegte" Eier der Familie Esslinger und Remouladensoße rundeten die sehr begehrten Wecken ab. Für den etwas deftigeren Geschmack sorgten die Haxen, die der Wirt des Gasthauses Kreuz in Tuningen vorbereitet hatte, und die dann im museumseigenen Backhäusle im Brotbackofen mit Bier übergossen und knusprig warmgehalten wurden. Da die Haxen für viele Besucher zu groß waren, landete ein Teil in den Handtaschen der Frauen, oder es wurden vor dem verlassen des Festes noch welche in Alufolie verpackt, um am nächsten Tag verzehrt zu werden. ...
INFO: Der Heimatverein Tuningen e.V. hat 255 Mitglieder und wurde 1985 gegründet.
Quelle: Suchmaschine Tuningen 2005 (we)

Eingestellt am 24.07.2005 um 12:11 Uhr

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Musikfest15-05
 5. Hoffest des Musikverein Tuningen   09.07.2005 
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 mail an ipidca Musikhoffest - Musikverein 1911 e.V.

Tuningen (mus). Samstag, 09. Juli 2005 - 17:00 Uhr.
Das Musikfest begann am Samstag, 9. Juli um 17.00 Uhr - (22.3°C) mit dem Fassanstich durch die Offiziellen (Erich Bieberstein 1. Vorstand und Schirmherr BM Jürgen Roth ...) und Unterhaltung mit dem MV Tuningen. Um 20.00 Uhr war Tanz, Stimmung und Unterhaltung mit dem Duo »Flower Power« angesagt. Am Sonnntag, 10. Juli um 11.00 Uhr - (15.4°C) begann das Frühschoppenkonzert mit den Gastvereinen aus den benachtbarten Gemeinden Gunningen, Sunthausen, Hochemmingen und Öfingen. Um 17.00 Uhr fand die grosse Verlosung der Tombola statt. (1. Preis - Ein hochwertiger Saeco Kaffeevollautomat für das Los von Hartwig Hils, 2. Preis - Ballonfahrt, 3. Preis - Farbfernseher ...). Das Nachmittagsprogramm am Montag, 11. Juli 2005 um 15.00 Uhr (23.0°C) begann mit dem Kinder und Seniorennachmittag mit Kindergartenflohmarkt des kommunalen KiGa.

Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag durch das Vororchester und Jugendorchester des MV Tuningen und dem Jugendorchester Hochemmingen. Um 17.00 Uhr startete der MV Tuningen mit dem sehr beliebten Handwerkervesper, wohin viele Firmenchefs ihre Mitarbeiter einluden. Um 18.07 Uhr spendierte Bürgermeister Jürgen Roth ein Fass Bier für die Handwerker, was die Stimmung im Festzelt enorm anhob. Um 19.00 Uhr wurde das Handwerkervesper mit den »Schwarzwald Schlawinern« in den späten Abend hinein verlängert. Zeitgleich mit den "Tanzkapellen" fand am Samstag und Sonntag die Power-Party mit Barbetrieb im Probelokal neben dem beheiztem Festzelt statt. Eintritt, Musik und gute Stimmung waren an allen 3 Tagen für alle Generationen frei. Ein reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot wurde durch die wieselflinken Bedienungen an die Besucher gebracht. Das uneinheitliche Wetter an allen 3 Tagen, konnte die Stimmung der Musikfestbesucher nicht beeinträchtigen. ...

HINWEIS: Über 90 aktive Helfer (2 Schichten a 15 Personen) des MV Tuningen betreuten die Gäste im 300 Pesonen Festzelt (platzt dann aus allen Nähten...), den weiteren Biertischen außerhalb des Zeltes im Hofbereich und im Probelokal.
Fakten MV Tuningen: 38 Aktive, 120 Passive und 35 in der Ausbildung. (ek2005)
Eingestellt am 11.07.2005 um 21:52 Uhr

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Sport14-05
 11. Internationales A - Juniorenturnier   01.07.2005 
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 mail an ipidca 18 Mannschaften auf dem Tuninger Sportgelände

Tuningen (mus). Freitag, 1. Juli 2005 - 21:00 Uhr.
Der Sportverein Tuningen 1920 führte sein 11tes A-Junioren Fußballturnier mit Zeltlager und umfangreichem Rahmenprogramm durch. Der Turniersieger 2005 war der SC Fürstenfeldbruck aus Bayern. 18 Teams mit 301 jungen Sportlern waren in Tuningen am Start. Am Freitag, dem 1. Juli 2005 bezogen die Mannschaften bis 21.00 Uhr ihre vom SVT-Tuningen bereitgestellten Zelte. Die Püttlinger Mannschaft aus dem Saarland kamen als Letzte in Tuningen angereist. Dann ging es auch sofort in die Festhalle zur Get-Together-Party wo Horst Bury der 1. Vorsitzende des SV Tuningen die Auftritte der Jazz-Tanz-Gruppen aus dem Brigachtal und Tuningen ankündigte. Danach moderierte der Organisator Axel Schweizer die Teamvorstellung, wobei alle Mannschaften auf die Bühne kamen und sagen mussten warum Sie in Tuningen gewinnen.

Angefeuert oder mit Buuh-Rufen wurden die Teams auf der Bühne empfangen, begleitet von lauter Musik, wie man sie von der Love-Parade in Berlin her kennt. Im Hintergrund hörte man wie bei einem Urwaldstammritual undefinierbare Rufgesänge. Im Sportzentrum auf zwei Sportplätzen, ging es dann am Samstag, dem 2. Juli 2005 um 09:00 Uhr in 3. Gruppen a 6 Mannschaften auf dem Oberen ( 110m x 68m ) und dem Unteren ( 100m x 64m ) Sportplatz mit den jeweils 30 Minuten dauernden Turnierspielen los. Ursprünglich waren 20 Teams angemeldet, da aber 3 Teams kurzfristig absagten, wurde 1 Team durch eine Zweite SG Tuningen/Durchhausen ersetzt. Die Begegnung SG Tuningen2 - TV Unterboihingen endete 2:1, SG Tuningen mit SG Eggenthal 5:0, SG Tuningen2 - FC 07 Albstadt 1:1, SG Tuningen - SF Schwendi 1:0, SG Tuningen2 - SV Niederkassel 1:0, SV Deggenhausertal - SG Tuningen2 0:1, SG Tuningen - SS Brumath 0:0.

Samstag 19:30 Uhr - Klub 2006 mit der WM-Aktion Elfmeterturnier, an der 32 Mannschaften an den Start gingen. Jedes Team musste sich ein Land aussuchen, den ersten Platz und 150€ holten sich die Unterboihinger mit (Ukraine), 120€ die Pfullinger mit (Schweden). Dritter mit 100€ wurde Fürstenfeldbruck mit (Südafrika). Herr Otto Böcher und Karl-Heinz Braunschweiger leiteten den Wettbewerb auf dem unteren alten Sportplatz. Dicht gedrängt um den Auswertungstisch der Beiden, warteten die Teams gespannt ob sie weitergekommen sind. Unermüdlich von Morgens bis Spätabends schulterten Sie die verantwortungsvolle Aufgabe mit dem Papierkram. Die Siegerehrung fand oben neben dem neuen Sportplatz im Festzelt statt, die von Axel Schweizer durchgeführt wurde. Die Startgelder von insgesamt 640€ (32 Teams) wurden komplett wieder ausgezahlt. (Platz 4 70€ und Platz 5 - 8 mit jeweils 50€). Die Party in der Festhalle fand parallel zum Jedermanns-Elfmeterturnier statt (21:00 Uhr).

Sonntag - Um 09:00 Uhr war die Fortsetzung der Turniere: FV Rot-Weiß Weiler - SG Tuningen2 1:0, SV Ried - SG Tuningen 0:0. Die SG Tuningen2 wurde aus der Wertung genommen, weil sie nur zum Ersatz gestartet sind und vom Alter her der Fairness halber nicht im Viertelfinale weiterkommen sollten. Da der SC Ried und SS Brumath punktgleich waren, entschied ein Elfmeterschießen (EMS) um den Einzug ins Viertelfinale mit dem Sieger SS Brumath 5:4.
Viertelfinale um 12:30 Uhr - FC Albstadt - SC Fürstenfeldbruck 0:0 mit (EMS) 7:8, SC Gaissach - SS Brumath 3:0.
Viertelfinale um 13:02 Uhr - SG Tuningen - VfL Pfullingen 2:0, TV Unterboihingen - SF Schwendi 1:1 beim (EMS) 4:5.
Erstes Einlagespiel um 13:30 Uhr mit den Gemeinderäten gegen Vereinsvorstände mit Ergebniss 3:3.

Halbfinale um 14:00 Uhr - SG Tuningen | SF Schwendi, die SG Tuningen schaffte es seit 11 Jahren zum ersten mal ins Halbfinale, sensationell und eine tolle Leistung der SG Tuningen. Nachdem der SF Schwendi mit 1:0 in Führung ging, konterten die Tuninger mit dem Ausgleichstor durch Spieler Nummer 23 - David Schlenker. Nach Spielende stand es 1:1-Unentschieden. Nun war Elfmeter-Schießen angesagt: Mit 3:5 Treffern zogen die Sportfreunde Schwendi in das Endspiel ein. Leider kamen die Tuninger dadurch nicht weiter, vom Spielerischen her hätte Tuningen den Einzug ins Endspiel und den Sieg schaffen können.
SG Tuningen - SF Schwendi 1:1 (EMS) 3:5, SC Gaissach - SC Fürstenfeldbruck 1:1 (EMS) 6:7.

Das 2. Einlagespiel um 14:30 Uhr der Bambini Tuningen - Tuningen ging 2:1 aus.
Endspiel 15:00 Uhr SF Schwendi - SC Fürstenfeldbruck 0:2
Siegerehrung um 15:40 Uhr - Endspielteilnehmer 1. Platz SC Fürstenfeldbruck, 2. Platz SF Schwendi.
Halbfinaleteilnehmer 3. Platz SC Gaissach, 4. Platz SG Tuningen/Durchhausen.
Viertelfinaleteilnehmer 5. Platz TV Unterboihingen, 6. Platz FC 07 Albstadt, 7. VfL Pfullingen, 8. SS Brumath.
Die Verpflegung der Teams, Betreuer und Gäste erfolgte zentral, auf dem Hartplatz aufgestellten Festzelt, mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen. ...

HINWEIS: Über 100 aktive Helfer des SV Tuningen (Vorstand: Horst Bury), das Rote Kreuz Tuningen und die 50 Sponsoren unterstützten das gelungene Fest: Die Auswahl der Mannschaften, die Organisation im Vorfeld von (Organisator: Axel Schweizer), der Aufbau der Zelte, dass Bewirten (Festwirt: Norbert Kutscher) und Betreuen der Spielerteams (Turnierleitung: Otto Böcher und Karl-Heinz Braunschweiger), Freundinnen und der weiteren Gäste meißterte der Tuninger Sportverein pravorös. Suchmaschine Tuningen gratuliert dem Siegerteam aus Bayern und dem SV Tuningen 1920 für diese sportliche Veranstaltung, bei der der Spass an keiner Stelle fehlte. (ms2005)
Eingestellt am 03.07.2005 um 18:05 Uhr

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Wetter13-05
 Ein Tornado wütete über Tuningen   29.06.2005 
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 mail an ipidca Orkanartige Windböen mit Regen und Hagel

Tuningen (mus). Mittwoch, 29. Juni 2005 - 16:15 Uhr.
Den Nachmittag über war es sehr schwül und drückend mit 28°C. Um 16.15 Uhr verdunkelte sich der Himmel über Tuningen, bis um 16.25 Uhr ein heftiges Gewitter mit starkem Regen über den Ort hereinbrach. Eine orkanartige Windböe bzw. ein kleinräumiger Wirbelsturm (Tornado bzw. Windhose) mit hoher Windgeschwindigkeit erreichte den Boden von Tuningen und rieß eine außerorts freistehende und völlig intakte landwirtschaftlich genutzte Scheune ein. Ein Augenzeuge aus Triberg (Herr Schilson) sah den "stehenden" Tornado von der Autobahn A81 aus, von Sunthausen aus über Tuningen kommen, die besondere Wolkenformation erregte das besondere Interesse zum hinschauen. Herr Schilson: "So etwas sieht man sonst nur im Fernsehen." Die Scheune in der Küfergasse ist von der Südwestseite her total zerstört worden.

Die Trümmerteile (Holzstücke, Dachverkleidung etc.) wurden sehr weit zerstreut (bis zur Autobahn A81). Bei einem nahegelegenen Aussiedlerhof (Glökler) wurden mehrere kleine bis mittelgroße Bäume umgeknickt oder Äste abgebrochen. Nach 5. Minuten legte sich das Unwetter, bis es sich um 16:45 Uhr mit 18°C und erneutem starken Regen und Hagel zurückmeldete. Die Kanalisation konnte die Wassermassen nicht mehr fassen und viel Wasser lief darüber hinweg.

Schäden - Erhebliche Schäden im Gemeinde bzw. Privatwald mit umgeworfenenen Bäumen und Baumgruppen. Weitere dicke Bäume ausserhalb des Waldes sind reihenweise umgeknickt bzw. abgebrochen (Pappeln), Ziegel von Wohnhausdächern wurden weggeweht und Keller liefen voll Wasser. ...
INFO: Eine Windhose ist eine spezielle Erscheinungsform eines räumlich eng begrenzten Wirbelsturmes. Dabei rotiert die Luft sehr schnell um eine vertikale Achse. Windhosen entstehen oft im Einflußbereich kräftiger Gewitter, in denen kräftige Aufwinde herrschen. Die Wirbelbildung setzt dabei in höheren, warmfeuchten Luftschichten ein.
Sie entstehen als trichter- oder schlauchförmige Gebilde aus einer Wolke heraus. Wenn sie den Boden erreichen, können sie erhebliche Schäden anrichten. Der Durchmesser beträgt meist 100 bis 200 Meter, wobei Windgeschwindigkeiten bis 360 km/h auftreten können.
Quelle: SWR - Wetterlexikon 2005
LAGE: Der Ort 78609 Tuningen ist ein kleiner selbstständiger Ort mit 2833 Einwohnern im Schwarzwald-Baar-Kreis bzw. dem Bundesland Baden-Württemberg mit Regierungsbezirk Freiburg und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Villingen-Schwenningen mit KFZ-Kennzeichen (VS).
- Tuningen liegt 749m über NN.
- Nördliche Breite (Latitude)  48:01:37N (48.0269)
- Östliche Länge (Longitude) 08:36:08E (08.6021)
Quelle: Suchmaschine Tuningen 2005

Eingestellt am 30.06.2005 um 17:31 Uhr

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Schule12-05
 Jubiläum | 50 Jahre GHS Tuningen   25.06.2005 
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 mail an ipidca Jubiläum - 50 Jahre | GHS - Tuningen

Tuningen (mus). Samstag, 25. Juni 2005 - 10:30 Uhr.
Das 50 jährige Jubiläum (1955-2005) der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Tuningen wurde mit einer Feierstunde in der Festhalle und dem Tag der offenen Tür in der Schule gefeiert. Herr Rektor Wolfgang Sprung begrüsste die anwesenden geladenen Gäste, Herrn Jürgen Roth - Bürgermeister Tuningen, die Vertreter des Gemeinderates, den ehemaligen Bürgermeister Walter Klumpp, die Schulamtsdirektorin Frau Dr. Renate Eppler vom staatlichen Schulamt Villingen-Schwenningen, die Vertreter der verschiedenen Partnerschulen, die Vertreter der Vereine und Einrichtungen aus Tuningen, die Elternvertreter und Stellvertreter, den Elternbeiratsvorsitzenden Siegbert Ehler, das Lehrerkollegium und die ehemaligen Lehrer. Er bedankte sich noch bei den Schülerinnen und Schülern, die im Vorfeld wie in einem Bienenstaat gewerkelt und gebastelt haben.

Herr Roth betonte, das wir stolz und selbstbewusst auf unsere Schule sein können. Seit 50 Jahren haben wir einen wirtschaftlichen funktionell durchdachten Gebäudekomplex. Herr Roth schloss seine Rede mit einem Zitat von Henry Ford ab: "Viele Menschen glauben durch Geld Sicherheit für sich zu gewinnen, wenn Geld ihre einzige Hoffnung auf Sicherheit ist, werden Sie dieses Ziel nie erreichen. Die einzige wirkliche Sicherheit die ein Mensch in dieser Welt erreichen kann liegt in der Aneignung von Wissen, Erfahrung und Können, diese Ziele würden in unserer Schule heute vermittelt". Herr Roth übergab Herrn Sprung noch einen Gutschein der Gemeinde für das Projekt "Bewegte Schule Tuningen".

Umrahmt wurden die Festreden vom Schulchor mit (Gesine Lahres) und dem Kinderchor Singuine (Martina Wenzler).
Frau Dr. Renate Eppler: "Bewegt diese Zukunft, die Zukunft bewegen". Es wurde in Tuningen immer sehr schnell und konsequent auf Veränderungen reagiert. Ihr Dank galt allen Beteiligten, die zum grossen Erfolg der Tuninger Schule beigetragen haben. Anschliessend konnte man verschiedene kleine Events der einzelnen Klassen und deren Klassenzimmer besuchen. Die 7.Klässler/innen führten in der Festhalle das Theaterstück "Schule anno 1900" auf, die 9. Klasse das Theaterstück "Der arme Herr Braun" im Musiksaal und die 2. Klasse "Hase und Igel" in ihrem Klassenraum. "Fabeln" wurden von den Sechsern und "1001 Märchen" von den Fünfern aufgeführt. Eine Märchenzeit konnte man bei Christina van Ryt miterleben und die Drittklässler sangen "Lieder der Welt". Auch bei einem Quiz und weiteren Spielen konnte man in den Klassenräumen mitmachen.

Bei den Schulabgängern der 9. Klasse konnte man die Arbeiten aus der Projektprüfung ansehen. Im Computerraum die neue Website der Schule unter http://www.Tuningen.de/GHS. Käuflich erworben die 60 Seiten starke Festschrift, eine CD, ein Kunstheft und ein von Tuninger Firmen gesponsorter Kalender 2006 mit gemalten Bildern aus dem Kunstunterricht der Klassen 1 bis 9. Auch für Essen und Trinken war ausreichend gesorgt, an der mit mit viel Liebe gemachten Kuchentafel kam man fast nicht vorbei.
Info: Unsere Schule beherbergt derzeit 240 Schüler/innen, die von 21 Lehrkräften unterrichtet werden und die in 11 Klassen aufgeteilt sind. Vor der Feshalle hatten alle Jugendlichen und Eltern, die Gelegenheit sich im Infotruck der Handwerkskammer Konstanz über verschiedene Berufe zu informieren. ...

HINWEIS: Suchmaschine Tuningen gratuliert der Schule und Gemeinde recht herzlich, möchte aber auch noch auf Herrn Albrecht Böhringer hinweisen, der sehr maßgeblich am Erfolg der Tuninger Schule beteiligt war, und der in der Festrede untergegangen ist. (ms2005)
WETTER: Am frühen Morgen des 25. Juni 2005, kurz nach Mitternacht ergoss sich ein heftiges Gewitter mit Starkregen, Hagel und starken Sturmböen über Tuningen.
Sa. 25.06.2005 - 00:15 Uhr - 15.1°C (ms2005)
Eingestellt am 25.06.2005 um 16:34 Uhr

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Spass11-05
 3. Tuninger Seifenkistenrennen - Race to fun   19.06.2005 
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 mail an ipidca Teams bei mörderischen Temperaturen am Start

Tuningen (mus). Sonntag, 19. Juni 2005 - 10:00 Uhr.
Verrückt und originell ging es auch bei der dritten Tuninger Seifenkistenrallye, bei der um den Bachstubencup gefahren wurde zu. Michaela Klante und ihr Team luden die Zuschauerinnen und Zuschauer zum beliebten Rennen vom 18.06. bis 19.06. ein. Das reichhaltige und günstige kulinarische Angebot, das gemütliche Ambiente unter den schattigen Sonnenschirmen und das abwechslungsreiche Programm fand bei den Besuchern aus nah und fern großen Anklang. Reichlich verwöhnt wurden die Zuschauer und Teilnehmer mit diversen Getränken, verschiedenen Eissorten, Grillwürsten, Pommes, Cevapcici, Raclettebaguette, selbstgemachten Maultaschen mit Kartoffelsalat, Kaffee und Kuchen. beim "3. Race to fun" Rennspektakel war auch wieder viel Spaß für die Besucher rund um die Gaststätte Bachstube in der Bachstrasse 28 in 78609 Tuningen angesagt.

Am Vorabend, dem 18. Juni 2005 wurde das Event mit dem Parkplatzhock um 16:00 Uhr eröffnet. Um 19:00 war dann die Teamvorstellung von 8 Rennteams, die sich mit einem Motto selbst präsentieren mussten. Der Vorabend wurde von einem Barbetrieb umrahmt, DJ Alex und die Guggenmusik Fetzä Bätscher aus VS-Schwenningen heizten dem Publikum vor der Bachstube mächtig ein. Am Sonntag, dem 19. Juni 2005 wurde es für die Teams dann ernst, wobei der Sonntagmorgen um 10:00 Uhr mit dem Frühschoppenkonzert von Gerd Mager und seinen Polkafreunden gemütlich angegangen wurde. In den Kisten mussten nach dem Bachstubencuprennreglement mindestens zwei Erwachsene Platz haben und die Rennboliden durften nicht höher als zwei Meter und 1,50 Meter breit sein. Noch eine funktionstüchtige Lenkung und Bremse und schon konnte man in Tuningen dabei sein. Um 13:31 Uhr war dann der Trainingslauf fällig, um 14:01 Uhr das Qualifying, um 14:31 Uhr war der Start zum Geschwindigkeitsrennen und um 15:01 Uhr das Geschicklichkeitsrennen.

Mit rasanten Geschwindigkeiten mit bis zu 41.80 km/h (Team Schöni) und bei einer Höchsttemperatur von 29.0 °C um 14:51 ging es die 137 Meter lange Piste die Bergstrasse mit Zielbereich Schulstrasse hinunter. Ein absolutes Novum war das Rennfahrzeug mit Anhänger (2 Personen Rennreglement) der Schüler der Tuttlinger Ferdinand von Steinbeis-Schule, die tatkräftig vom Tuninger Berufsfachlehrer Ralf Bieberstein unterstützt wurden. Folgende Teams nahmen am Rennen teil, »Redfire Steinbeisschule Tuttlingen«, »Bikers Talheim«, »Bierleichen«, »Jacky-Connection«, »Die Monster AG«, »Bistro Antokya«, »Musikverein Tuningen«, »Team Schöni«.

Was in der Formel-1 üblich ist durfte auch in Tuningen nicht fehlen, zahlreiche Sponsoren, eine VIP-Lounge und Boxenluder. Das einzige was beim Tuninger Rennspektakel fehlte, war das Betanken der Fahrzeuge, doch viele Teams versorgten sich nach dem Rennen mit reichlich "Sprit". Die Siegerehrung fand um 16:01 Uhr statt. Erster wurde »Jacky-Connection«, gefolgt von »Die Monster AG« und »Bierleichen«, aber alle 8 Teams bekamen von Ulf Hauser einen Preis überreicht. Zum Schluß bedankte sich Michaela Klante noch bei all ihren Helfern, Sponsoren und Nachbarn. ...  

HINWEIS: Text und Bilder unterliegen dem "Copyright", können aber vom Veranstalter selbstverständlich uneingeschränkt genutzt werden, eine kurze Info an:
Info Suchmaschine Tuningen und die Quellangabe genügt ! (ms2005)
Eingestellt am 19.06.2005 um 17:26 Uhr

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Projekt10-05
 Projekt | Lebenshaus Ochsen Tuningen   16.06.2005 
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 mail an ipidca Projekt Lebenshaus | Betreute Wohnanlage

Tuningen (mus). Donnerstag, 16. Juni 2005 - 19:00 Uhr.
Dr. Eckhard Britsch eröffnete die Projektvorstellung im alten Gemeinschaftssaal des Ochsen. Diese Projektvorstellung sei eine wichtige Veranstaltung für den Sozialverein Lebenshaus e.V.. Er gab anschliessend das Wort an den Architekten und Vorsitzenden der Kammergruppe des Schwarzwald-Baar-Kreis Joachim Müller aus VS-Villingen ab. Er erklärte, dass die alte Substanz nicht mit den neuen Schall,- und Brandschutzmassnahmen ergänzt werden kann. Der neue Ochsen soll von Tuninger Bürgern für Tuninger Bürger geschaffen werden.

Das alte Fundament und der Keller sollen erhalten, und das neue Gebäude auf einer neuen Platte errichtet werden. Die neue Südansicht (Platzseite) soll weitgehendst der alten Ansicht entsprechen. Es soll 9 kleine Wohnungen auf 3 Ebenen geben, die alle barrierefrei gebaut werden sollen (DIN 18025). Jede Ebene ist noch mit einem Kommunikationsraum von 9m² ausgestattet. 1 Wohnung im EG und jeweils 4 im ersten und zweiten Obergeschoss mit eventuell der Möglichkeit eines "französischen Balkon" sind geplant. Im EG wird man vom Hauptzugang ins Foyer mit 29m² kommen, links davon wird der neue Ratssaal für öffentliche Sitzungen mit 81m² der Gemeinde Tuningen entstehen. Dieser Raum soll aber auch wie im alten Ochsen wieder als Gemeinschaftsraum genutzt werden. Hinten rechts möchte der Sozialverein in ein Büro mit 21m² investieren.

Herr Jürgen Roth erläuterte, dass vom Landesdenkmalamt noch ein bisschen Schwierigkeiten gemacht werden, weil die alte Bausubstanz erhalten werden sollte, aber er rechne nicht mit einer Klage. Die Zustimmung zum Abbruch des ehemaligen alten Gasthaus Ochsen wurde vom Landratsamt, dem Entscheidungsträger schon erteilt.

Der Bauträger und für die Projektentwicklung zuständige Herr Stefan Weißer der Firma SWR GmbH aus VS-Villingen erläuterte, dass mit dem Bau des neuen Ochsen begonnen werden kann, wenn 5 Wohnungen verkauft sind. Der Leiter der Immobilienabteilung Thomas Pingel von der Volksbank-Donau-Neckar in VS-Schwenningen bzw. Herr Jochen Schlenker der Zweigstellenleiter der Tuninger Bank in Tuningen ist für den Vertrieb der Wohnungen zuständig.
PREISE:
1 Personen Wohnung mit 46 m² 106.750 € (208.785 DM)
2 Personen Wohnung mit 56 m² 125.750 € (251.500 DM)
2 Personen Wohnung mit 50 m² 114.350 € (223.649 DM)
- Carport 9.500 € (18.580 DM)
- Stellplatz 7.500 € (14.669 DM)
- Balkon 4.800 € (9.388 DM)
Der Bürgermeister von Tuningen Jürgen Roth begrüßte noch die "Beraterin für die ältere Generation", die Ex-SPD-Bundestagsabgeordnete Christa Lörcher. Herr Roth: Über das Landessanierungsprogramm aus Stuttgart beteiligt sich das Land eventuell mit ca. 10% an den Baukosten, der Zuschussbescheid wird aber erst im Februar 2006 zugestellt und der Baubeginn kann auch erst nach diesem Datum beginnen.

Herr Britsch: Aktive Denker gründeten den Sozialverein mit der Konzeption für das betreute Wohnen. Das Haus soll nur für ältere Tuninger entstehen. Es soll frei und selbstverantwortlich ohne Hausordnung mit Notrufknopf und eventuell mit zusätzlichen Hilfsleistungen gewohnt werden. Auch bleibt die freie Entscheidung von wem Hilfe angenommen wird. (Nebenehrenamtliche Tuninger Helfer werden noch gesucht!) Die Bewohner müssen fit und gesund ab einem Alter von 60 Jahren einziehen. "Wir wollen versuchen die Bewohner auch bei hoher Pflegebedürftigkeit, bis zum Tod hier zu behalten." Bei einer Erbfolge muß eine jahrzehntelanges betreutes Wohnen weiter eingehalten werden.

Eingestellt am 16.06.2005 um 22:56 Uhr

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Wandern09-05
 25. Internationale Wandertage   26.05.2005 
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 mail an ipidca Wandertage der Wanderfreunde "Baar"

Tuningen (mus). Donnerstag, 26. Mai 2005 - 07:00 Uhr.
Ausgangspunkt für die 25. Internationalen Volkswandertage und der integrierten Jugendwanderung (20. [DVV]-Junior-Serie) war die Festhalle in Tuningen. Bereits vor 07.00 Uhr und bei einer Temperatur von 10.1° marschierten die ersten Wanderer rund um Tuningen auf einer Höhe von ca. 749m über NN im Schwarzwald-Baar-Kreis. Viele Wanderer aus nah und fern konnten auf Schusters Rappen und bei schönem Wetter (12:00 Uhr - 23.2°) eine wunderbare Sicht auf unsere Baar genießen. Vorbei an Wald, Feld und Flur konnten die Naturfreunde Tuningen und seine Umgebung sehen und erleben.

Die Betreuung und Bewirtung der Gäste mit Getränken und Speisen erfolgte in der Festhalle durch die Wanderfreunde "Baar" 1980 Tuningen e.V. und die Heuberger Spitzbuben unterhielten die erschöpften Wanderer. Drei Wanderrouten (6, 10 und 20 km) konnten gewählt werden, wobei es am Mittwoch von 16.00-18.30 Uhr und am Donnerstag von 07.00 - 14.00 Uhr los ging. Mit der Topwanderung von 20km und Ziel Gemeinde Deißlingen konnte dort um 10:00 Uhr noch die Fronleichnamsprozession gesehen werden. Ein Schnellläufer bewältigte die 20km in 1h 40Min. ...
 
Eingestellt am 26.05.2005 um 13:22 Uhr

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Natur08-05
 Diskussion | Renaturierung Sieblegraben   04.05.2005 
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 mail an ipidca Öffentliche Diskussion | Renaturierung

Tuningen (mus). Mittwoch, 4. Mai 2005 - 19:30 Uhr.
Bürgermeister Jürgen Roth eröffnete die Veranstaltung im Teinosaal mit der Aussage, dass sich die Frage, ob wir Regenrückhaltemassnahmen brauchen nicht stelle und unstrittig sei bzw. auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Nicht sinvoll sei der Standort "Wiese Hauser beim Wasenkreisel" weil eine hohe Menge an Liter/m² durch Wolkenbruch oder Schmelzwasser dort nicht zustande kommt. Zur Umsetzung der Pläne sollten die Angrenzer über Ankauf bzw. Eintrag einer Grunddienstbarkeit ins Boot geholt werden. Anschliessend stellten sich die Experten vor: Herr Hans-Peter Neff und Ernst Thomann (Ingenieurbüro - Ernst und Co), Herr Peter Frank (STEG - Stadtentwicklung Südwest) und Herr Michael Fuchs (werkgruppe gruen). 31 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil, wobei 8 Tuninger die "ortsfremden" Experten mit Fragen kontaktierten.
„ Der Tuninger Herr Reinhold Bork (Bereich evang. Kindergarten-Spielplatz), führte mit seiner ersten Frage an, ob in diesem Bereich die bereits ca. 35 Jahre bestehende Verdolung bleiben kann, da somit die Geruchsbelästigung bei Niedrigwasser "Kloake" ausbleibe.
Der Tuninger Angrenzer Herr Werner Esslinger und Klaus Schröder bestätigten die Aussagen von Herrn Bork, dass der Sieblegraben bei Niedrigwasser ohne Ende stinkt. “
Herr Neff, Fuchs, Roth und Thomann, antworteten:
H.P. Neff: ... eine Geruchsbelästigung sei nur durch Verunreinigung (Fremdstoffeinleitung) gegeben.
M. Fuchs: ... früher waren verstärkt Einleitungen da ("Tuttlingen"), man hat verdolt und weg damit, jetzt habe man das System in Ordnung gebracht und eine Geruchsbelästigung sei nicht zu befürchten.
J. Roth: ... die Ursache für das stinken sei nicht das Niedrigwasser sondern das Unverhältniss von der Menge Fäkalien zu Wasser. Wir haben in jüngster Zeit Fälle mit dem Problem der Falschanschlüsse von Schmutz und Regenwassereinleitungen in den Sieblegraben. Das kriegen wir hin und werde erledigt. Die Ursache für den Gestank würde man nach für nach wegbekommen, wenn alle Fäkalien in die Kläranlage Kötach geleitet werden. Für den evang. Kindergarten gebe es die Chance für einen Aussenspielplatz am Wasser.
E. Thomann: ... Sie haben jetzt keine lebenden Organismen und zuviel Grünmasse. “
Herr Neff führte noch auf, dass die Doppelverrohrung in der Hegestrasse nicht ausreicht (HQ 100 - Hundertjähriges Hochwasser) und in diesem Bereich Bestands- und Vermessungsarbeiten angelaufen sind, wobei Herr Roth noch ergänzte, dass gerade in diesem Bereich noch nicht kartographierte Kanäle und Leitungen verlaufen. Somit kann eine Bauwerk, eine technische Lösung oder eine Offenlegung schnell zunichte gemacht sein.
HINTERGRUND: Bürgermeister Jürgen Roth: Es sind 2 Aufgabenfelder zu bewältigen - „Durch die Massnahmen zum Hochwasserschutz ersparen wir uns das Regenrückhaltebecken. Die Renaturierung die wir hoffentlich mitmachen können führt dazu das wir den Restbetrag den wir nicht über den Hochwasserschutz finanzieren können, finanziert bekommen.“ Das reine Regenrückhaltebecken wird mit 0% gefördert. Für das förderbare Paket Renaturierung: [Regenrückhaltebecken + HQ100 + Hochwasserschutz/Sieblegraben] erhofft sich Tuningen 70% vom Land. (jr)

KOMMENTAR 1: Alle Nachfragen und Befürchtungen der Fragesteller gingen dahin, dass sie nach der Renaturierung alleingelassen werden (... bei Niedrigwasser, [Folgeschäden] an Privatgebäuden etc.). Die Suchmaschine Tuningen besuchte den Bachverlauf und stellte fest, dass der Sieblegraben in vielen Bereichen sehr verlassen und unwirklich aussah. Der Sieblegraben sollte deshalb in einen Grünzug umgeformt und unbegrenzt weiterbetreut werden. (ms)

KOMMENTAR 2: Durch Zusammenschluß der Gemeinde Tuningen, mehrerer Angrenzer, Freunde und Gönner könnte ein gemeinnütziger und förderungswürdiger Verein "Heimatfreunde Sieblegraben e.V." gegründet werden, die dann wiederum schriftlich zur Hege und Pflege des Grabens verpflichtet werden. Es sollten aber auch Personen (Nichtmitglieder) jeglichen Alters, die die Arbeit des Vereins finanziell, ideell oder mit Rat und Tat unterstützen wollen, als fördernde Mitstreiter willkommen geheißen werden. Bürgermeister Jürgen Roth und Vertreter des Regierungspräsidiums Freiburg sowie des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis sollten dann einen Bach-Patenschafts-Vertrag mit diesem Verein offiziell besiegeln. Im Bereich der Festwiese Sieblegraben sollte der Graben erlebbar werden, erlebbar für Personen jeglichen Alters. In der derzeitigen Planung sind keinerlei Ansätze für einen Tuninger Sieblegraben - "ROTH-PARK" ersichtlich. Planungen nach 2008 bzw. erneute grosse Erdbewegungen würden die Gemeindekasse dann schmerzlich mit bis zu 100% treffen und die Anlieger erneut belasten. (ms)
Eingestellt am 05.05.2005 um 09:00 Uhr

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Börse07-05
 11. Warentauschtag | Festhalle Tuningen   23.04.2005 
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 mail an ipidca Tuninger Warentauschtag der DRK-Ortsgruppe

Tuningen (mus). Samstag, 23. April 2005 - 13:30 Uhr.
11. Warentauschtag - „Wiederverwenden statt wegwerfen„ war auch heuer wieder das Motto der Börse, die von der Tuninger DRK-Gruppe durchgeführt und durch das Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreis unterstützt wird. Es konnten wieder saubere, gebrauchsfähige und gut erhaltene Gegenstände, wie Geschirr, Bücher, CD`s, Schallplatten, Spielwaren, Textilien, Schuhe, Kleinmöbel, Computer-Peripherie und Haushaltsartikel gebracht und oder mitgenommen werden. Die Warenannahme war von 9.00 – 12.00 Uhr und die Warenabgabe von 13.30 – 15.00 Uhr. Für Grosswaren (Möbel, Weisse Ware etc.) stand eine Infowand zur Verfügung um das sperrige Angebot mit Adresse und Tel-Nr. auszuhängen, wobei dieses Serviceangebot sehr spärlich genutzt wurde. Informationen erhielten Sie beim DRK-Tuningen, Frau I. Sichmann (07464 / 4280). ...
 
Eingestellt am 23.04.2005 um 15:09 Uhr

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Natur06-05
 Auftakt | Hochwasserschutz Sieblegraben   20.04.2005 
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 mail an ipidca Infoveranstaltung | Hochwasserschutz

Tuningen (mus). Mittwoch, 20. April 2005 - 19:30 Uhr.
Auftaktveranstaltung zum Hochwasserschutz und Renaturierung des Sieblegrabens und der Kötach. Die große Podiumspräsenz von 10. Vertretern (5. Referenten) des Projektes zeigte den Ernst dieser Veranstaltung auf: Herr Jürgen Roth - (Bürgermeister Tuningen) eröffnete die Bürgerinformationsveranstaltung in der Tuninger Festhalle. Er erörterte, dass der Sieblegraben bei bestimmten Wetterlagen massiv ansteigen könne. Durch Verdolungen und Kantenprofile sei eine hohe Fließgeschwindigkeit erreicht. Ziel dieser Renaturierungsmassnahmen sei es, die Geschwindigkeit durch aufbrechen der Kantenprofile zu reduzieren.

Eine standortgerechte Bepflanzung schützt vor Hochwasser und biete Lebensraum für eine Vielzahl von Kleinst und Kleinlebewesen. Fördermittel vom Land [Baden-Württemberg] in Höhe von bis zu 70 Prozent könnte Tuningen in Zukunft erhalten, wenn sie am Sieblegraben und der Kötach natürliche Rückhalteflächen schafft und Gewässerrenaturierungen für den natürlichen Hochwasserschutz verwirklicht. Die restlichen 30 Prozent könnten durch Erschließungsbeiträge des neuen Gewerbegebietes von Tuningen (4tes Kleeblatt) geschultert werden. Mit 120 Grundstückseigentümern muß verhandelt und Verträge geschlossen werden.

Die Fachfrau Marlene Reichegger - (Regierungspräsidium Freiburg - Naturschutzbeauftragte mit Dienststelle Donaueschingen): Die Kötach sei in einem schlechten Zustand und bräuchte dringend Hilfe. Es müssten schnellstmöglich die gesetzlichen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Ziel der EU-Wasserrahmenrichtlinie [WRRL] erreicht werden kann, alle Oberflächengewässer bis 2015 in einen guten ökologischen Zustand zu bringen. Die EU-WRRL-Richtlinie sei eine Riesenaufgabe, die wirklich alle Kraft aller Beteiligten braucht.
Unabhängig vom Hochwasserschutz müsse die Gemeinde die ökologischen Maßnahmen (Renaturierung Sieblegraben) realisieren.
Herr Dipl.-Ing. (FH) Ingo Pohl - (Ernst und Co - Beratende Ingenieure) stellte den Zeitplan vor (... praktische Umsetzung von März 2006 - September 2008).

Frau Verena Staffen - (Werkgruppe gruen) stellte ihren Grünplan für den Köthenbach - Sieblegraben vor. Die Bäche vom Biotop im Brühl (Südwesten) bis zum Gewerbegebiet (Osten) sollen eine unverbaute Gewässersohle mit unterschiedlicher Rauhigkeit erhalten.
KOMMENTAR: Eine grosse Chance für Tuningen, durch die Koppelung von Hochwasserschutz + Renaturierung das Gemeindesäckel zu schonen. Aber auch eine große Herausforderung für das Verhandlungsgeschick von Herrn Rainer Guggemos von der Stadtentwicklung Südwest (STEG - Geschäftsstelle Rottweil - Projektleiter für Sanierung und Bodenordnung - Tel.: 0741 / 17466-12), denn er führt die Grunderwerbsgespräche. (ms)
Herr Jürgen Roth leitete die Veranstaltung sehr gut ein, was aber von den nachfolgenden Fachleuten dann leider nicht fortgeführt wurde. Die dann sehr allgemein gehaltene Infoveranstaltung ließ viele Fragen von Tuninger Beteiligten noch offen, was bei den Stellwänden im Eingangsbereich der Festhalle zu zum Teil sehr heftigen Diskussionen und ernsten Gesichtern führte. ...

GEDANKEN: Renaturierungsprojekte richten sich nicht nach der Verfügbarkeit der Grundstücke, sondern nach dem Verlauf der Gewässer, somit sind Nutzungskonflikte vorprogrammiert. Schön wäre es, wenn ein Flächenkauf von Anwohneranteilen nicht gelingen sollte, diese eventuell mit Pflegeverträgen oder adäquaten Tauschflächen mit ins Boot zu holen, um diese Gewässermaßnahme schnellstmöglich umsetzen zu können. Durch die Laufverlängerung und die Profilaufweitung des Sieblegrabens können Retentionsräume reaktiviert oder neu geschaffen werden, ohne dabei den Hochwasserschutz zu verschlechtern. „Vielleicht können die durch die Renaturierung des Sieblegrabens und die durch die Erschließung des neuen Gewerbegebiet (4tes Kleeblatt) anfallenden Bodenmassen in einem ersten Tuninger Lärmschutzwallbauabschnitt wiederverwendet werden.“ (ms)

ZUSATZINFOS  Externe Website BMU Broschüre - Richtlinie (Modem 159 Sec.)
ZUSATZINFOS  Externe Website BMU Broschüre - Richtlinie (Modem 814 Sec.)
 
Eingestellt am 20.04.2005 um 23:44 Uhr

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Ausstellung05-05
 Bilder | Ausstellung im Bürgertreff Ochsen   09.04.2005 
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 mail an ipidca Ausstellung - Bilder von MAX HEINZLER

Tuningen (mus). Samstag, 9. April 2005 - 13:30 Uhr.
Erste Ausstellung mit 32 Bildern in Öl und Aquarell von MAX HEINZLER. Auslöser für diese Premiere war Christian Irion, ein Vorstandsmitglied des Sozialverein Tuningen, der die Bilder zuhause bei den Heinzlers sah. Spontan stellte Herr Heinzler die Kunstwerke zur Verfügung. Herr Dr. Eckhard Britsch der Vorsitzende des Lebenshaus - Sozialverein eröffnete die Ausstellung, gefolgt von Grußworten vom geschäftsführenden Bürgermeister Jürgen Roth und Dankesworten vom Landtagsabgeordneten und Wanderfreund Franz Schuhmacher (CDU Baden-Württemberg), der sich über die vielen Jahre der Freundschaft mit dem Ehepaar Maria Inge und Max Heinzler bedankte. Die meisten Bilder stammen aus den Jahren 1989 - 1993 und sind in Öl gemalt. Heute ist es etwa noch 1 Bild im Jahr. Verschiedene Motive und Maltechniken konnten bestaunt werden, auch eine Vorlage, die restaurierte Laterne vom letzten Tuninger Nachtwächter konnte in Augenschein genommen werden. Die Bilder können käuflich erworben werden z.B. ein mittelgroßes Aquarell für etwa 150 Euro.
Herr Heinzler ist gelernter Elektromeister und in Günzkofen geboren. Günzkofen gehört zur Göge (Pfarrei) Hohentengen, die aus 8 Teilorten (Beizkofen, Bremen, Eichen, Enzkofen, Günzkofen, Ölkofen, Ursendorf und Völlkofen) besteht. Durch die Auflösung des Landkreises Saulgau im Jahre 1973 kam Hohentengen zum Landkreis Sigmaringen.
1954 zog Herr Heinzler der Liebe wegen nach Tuningen (Er heiratete eine einheimisch Geborene, Fräulein Manger.) Er arbeitete bei der ehemaligen einheimischen Firma Elektro Hanfstein und war sein erster Geselle. ...
 
Eingestellt am 09.04.2005 um 16:00 Uhr

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Showtanz04-05
 Fasnettänze | Wettbewerb in der Festhalle   13.03.2005 
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 mail an ipidca Tanzwettbewerb der Turngemeinde 1896 e.V.

Tuningen (mus). Sonntag, 13. März 2005 - 12:30 Uhr.
Abwechslungsreiches und buntes Showtanzprogramm mit 19 Gruppen in der Tuninger Festhalle. Nach der [Startauslosung] wurde um 12.30 Uhr im Wechsel gestartet (Kinder-Jugend-Kinder ...). - Die Mitorganisatorin [Barbara Gruler] moderierte die Sonntagmittag-Tanzsportveranstaltung. 7 „närrische“ Tanzgruppen der Kategorie Kinder (13-) und 12 Gruppen in der Kategorie Jugendliche (18-) probten, schneidern und nähten wochenlang um dem Publikum und der Jury ihr Können und ihre Freude am Tanzen zeigen zu können. Jede Gruppe stellte einen Punktrichter (Notenskala 1-10 in 0.5er Schritten), wobei folgendes Ergebnis erfolgte.
 KINDER: (bis 13 Jahre)
 - Platz 1 | Deißlingen I - 51.5 Punkte,
 - Platz 2 | Ziegelbuben VS-Schwenningen - 37.5 Punkte,
 - Platz 3 | Mini Shiva Spaichingen - 36.5 Punkte.
 JUGENDLICHE: (bis 18 Jahre)
 - Platz 1 | "Michaela" Aixheim I - 87.5 Punkte,
 - Platz 2 | Dance Nation SGD Deißlingen - 85.5 Punkte,
 - Platz 3 | C'est la vie Blumberg - 79.5 Punkte.
 PROFI: (-) Extrabewertung da zu professionell.
 - Platz 1 | B Team TG Tuttlingen ["43.5 Punkte"].
In längeren Verhandlungen hinter den Kulissen wurde das supertolle und professionelle B-Team der Tanzsport Abteilung der TG Tuttlingen mit ihrer Lateinformation (Paare-Jugend) aus der Gesamtbewertung herausgenommen und leider nur mit einem Sonderpreis versehen. Um 16:12 Uhr fand die Siegerehrung statt und die Erstplazierten traten nochmals auf (TG Tuttlingen - Deißlingen I - Aixheim I). Um 16:57 Uhr leerte sich die Halle schlagartig, so dass vereinzelt nur noch 1896 TG'ler anwesend waren. Die Kategorie ERWACHSENE (18+) viel aufgrund von Absagen, Krankheitsfällen und Schneeverwehungen am Samstag leider aus ! ...
 
Eingestellt am 13.03.2005 um 18:30 Uhr

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 Bild: Formationstanz   Grossbild - "Sieger | Profi"
 Bild: Tanz der Vampire   Grossbild - "Sieger | Jugendliche"
 Bild: Cotton Eye Joe   Grossbild - "Sieger | Kinder"

Fasnet03-05
 Jubiläumsgeisternacht 2005 | Tännlegeister   07.02.2005 
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 mail an ipidca Die Tännlegeister feierten mit den Narren 2

Tuningen (mus). Montag, 07. Februar 2005 - 20:01 Uhr.
Unzählige fleißige Tännlegeister versorgten am 11-jährigen Jubiläum die 28 angereissten Zünfte (700 Personen) und zusätzliche 400 Närrinnen und Narren in der Festhalle und dem extra angebauten Disco,- und Barzelt. Der Getränke und Essensnachschub lief wie am Schnürchen, als hätten die Tännlegeister nie etwas anderes gemacht. Als die Guggenmusiken aufspielten, hielt es kaum noch jemand auf den Bänken der Brauereigarnituren. Stehend auf ihnen, wurde hin und her geschunkelt, gebechert und gebaggert ... Die Halle wurde in eine Partyhöhle verwandelt, die Massen tobten, die Stimmung kochte und die Bänke bebten.

Folgende 6 Guggen brachten die Festhalle zum abbrodeln: Fanfarenzug Durchhausen, Gaszug Randen, Fetzä Bätscher, Die Taktlosen Sunthausen, Näcker Gamper Deißlingen, Emminger Blosköpf. Für die musikalische Unterhaltung zwischen den einzelnen Programmpunkten und im Anschluss an die Guggenmusiken spielte die Tanzkapelle "Alphas" aus Aichhalden, sie verwandelte die Närrinnen und Narren in eine eine riesige brodelnde Dancefloorgemeinde. Zwischen der Festhalle und dem Zelt bewegten sich ständig schier endlose Menschenschlangen hin und her. Nach dem letzten Guggenauftritt, der bis 23:47 Uhr dauerte, war die Partynacht noch in vollem Gange. Es wurde bis spät in die Morgenstunden hinein gefeiert. Mit einem aufgestockten Sicherheits- und Sanitäteraufgebot wurde für eine reibungslosen Ablauf der Tuninger [Geisternacht] gesorgt. ...
 
Eingestellt am 08.02.2005 um 15:11 Uhr

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Fasnet02-05
 Fasnet - Auftakt auf dem Rathausvorplatz   03.02.2005 
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 mail an ipidca Die Tännlegeister feierten mit den Narren 1

Tuningen (mus). Donnerstag, 03. Februar 2005 - 15:45 Uhr.
Die [Tännlegeister] holten die Kinder vom Fasnetball der TG-Tuningen ab und versammelten sich auf dem Rathausvorplatz. Der Zunftmeister Uwe Bioni forderte mit Unterstützung der lautstarken Tännlegeister den Rathausschlüssel vom [Schultes]. „ Rück den Schlüssel raus, rück den Schlüssel raus“, aber Bürgermeister Roth wiedersetzte sich mit den Worten „Kann ich ned macha“. Nach langem hin und her übergab er dann unter lautstarkem Jubel der Närrinnen und Narren und mit Unterstützung der Guggenmusik des Musikverein-Tuningen, den Schlüssel dem Zunftmeister.

Dieser wünschte allen eine glückselige Fasnet, was mit einem dreifach kräftigem "Tännle - GAISCHDER", "Tännle - GAISCHDER", "Tännle - GAISCHDER" gedankt wurde. Beim anschließenden Hemdklonkerumzug demonstrierten die Narren ihre Macht, indem der im [Sträflingskostüm] gekleidete Schultes an forderster Front unter Bewachung der Tännlegeister den Umzug anführte. Anschließend wurde der Narrenbaum in der Ortsmitte mit vereinten Kräften gesetzt und sicher verkeilt. Es wurde noch das [Jubiläumsnarrenblättle] verteilt, dann konnte das närrische Treiben in den verschiedenen Besenwirtschaften weitergehen. ...
 
Eingestellt am 03.02.2005 um 19:11 Uhr

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 Bild: Do Schultes midm Schlüssl   "Do Schultes midm Schlüssl"  > [ Modem - 72 Sek. ]
 Bild: Hemdglonkerumzug nach Schlüsselübergabe   "Umzug nach Schlüsselübergabe" > [ Modem - 86 Sek. ]
 Bild: Tännlegeister - Narrenbaumstellen - Auf dem Platz   "Narrenbaumstellen - Auf dem Platz" > [ Modem - 98 Sek. ]

Welt01-05
 Sylvester mit Gedanken in Asien   01.01.2005 
 Tsunamibild Srilanka - ipidca
 mail an ipidca Jahreswechsel mit Gedanken in Südostasien

Tuningen (mus). Samstag, 1. Januar 2005 - 00:07:04 Uhr.
Unsere Gedanken sind mit den Opfern der Weihnachtsflut vom 26. Dezember 2004 in Südostasien. Ausgelöst durch das [Erdbeben] an der Nordwestküste Sumatras, wo die indisch-australisch-ozeanische [Platte] auf die eurasische (indochinesisch-asiatische) Kontinentplatte stößt.

Die tektonischen Platten verschieben sich gegeneinander und je länger die Erde in einer solchen Zone ruhig bleibt, desto kräftiger bebt es wenn der Druck zu groß wird. Wir hoffen dass Gott den Opfern und Angehörigen all seine Liebe schenkt. Zum Jahreswechsel wollen wir Tuninger den Start in ein neues Jahr 2005 voller Zuversicht und Hoffnung entgegen sehen. ,,A guats neus Johr" hieß es dann auch um Mitternacht in Tuningen. ...
 
Notiz am Rande: Am 26. August 1883 explodierte der Feuerberg  Externe Website Krakatau in der Sundastrasse zwischen Java und Sumatra, dabei ertranken 36.000 Menschen. ca. 5km nordwestlich entfernt liegt der [Ujung Kulon Nationalpark].

Copyright © Suchmaschine Tuningen 2005
Eingestellt am 01.01.2005 um 00:07:04 Uhr

 Karte: Betroffene Gebiete im Indischen Ozean   Grafik - Südostasien Übersicht > [ Modem - 47 Sek. ]
 Tsunamisatellitenbild - Sri Lanka - Kalutara   BILD - Tsunamiwelle Sri Lanka > [ Modem - 108 Sek. ]
 Bildwechsel vor und nach Tsunami   Wechselbild - Banda Aceh > [ Modem - 137 Sek. ]
 Bildwechsel - Thailand - North Khao Lak Bay   Wechselbild - Khao Lak (Khuk Khak) > [ Modem - 152 Sek. ]
 Bild - Südwestküste - Banda Aceh   BILD - Gleeburk Village (ACEH) > [ Modem - 158 Sek. ]

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